Yorkshire Terrier Lebenserwartung, Lebensdauer


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Wie alt wird ein Yorkshire Terrier?


Mit 13-16 Jahren hat der Yorkshire Terrier eine sehr hohe Lebenserwartung in der Hundewelt.

Dies bedeutet für Yorkie-Besitzer eine hoffentlich glückliche und spannende lange Zeit mit seinem Vierbeiner, voller Spaß aber auch Verantwortung.

Der Hund wird sie mehr als ein Jahrzehnt, mit etwas Glück vielleicht sogar fast zwei Jahrzehnte, lang begleiten und Teil Ihres Lebens und Ihrer Familie werden.

Nutzen Sie die Zeit gut, denn Sie wird mit dem geliebten Vierbeiner viel zu rasch vergehen.

Wie hoch ist die Lebenserwartung eines Yorkshire Terriers?
Wie hoch ist die Lebenserwartung eines Yorkshire Terriers?

Warum hat der Yorkshire Terrier diese Lebenserwartung?

Der Yorkshire Terrier ist mit etwa 7-8 Monaten ausgewachsen (Stockmaß), kann danach allerdings noch etwas an Gewicht zu legen und ist mit 12-18 Monaten schließlich “fertig”.

Hunde größerer Rassen wachsen in den ersten Lebensmonaten hingegen bedeutend schneller und erreichen ihre finale Widerristhöhe oft mit 12 Monaten, manchmal sind es sogar bis zu 2 Jahre.

Dies geht stark zulasten der Sehnen und Gelenke und auch Knochenfehlstellungen können bei Überbelastung in jungen Jahren auftreten. Dies sind Gründe für eine kürzere Lebensdauer der “Großen” und “Riesen” unter den Hunden.


Lebensdauer Yorkshire Terrier mit anderen Hunderassen im Vergleich

Lebensdauer des Yorkshire Terriers im Vergleich mit anderen Hunderassen
Lebensdauer des Yorkshire Terriers im Vergleich mit anderen Hunderassen

Kleine Hunderassen

  • West Highland White Terrier: 12-16 Jahre
  • Havaneser: 13-15 Jahre
  • Yorkshire Terrier: 13-16 Jahre
  • Kleinspitz: 12-16 Jahre
  • Chihuahua: 15-18 Jahre

Mittelgroße Hunderassen

  • Beagle: 12-15 Jahre
  • Tibet Terrier: 12-15 Jahre
  • Siberian Husky: 12-14 Jahre
  • Border Collie: 13-16 Jahre
  • Labrador Retriever: 12-13 Jahre

Große Hunderassen

  • Airedale Terrier: 10-12 Jahre
  • Dobermann: 10-13 Jahre
  • Bordeauxdogge: 10-12 Jahre
  • Deutsche Dogge: 6-8 Jahre

Was kann ich zu einer gesunden und langen Lebensdauer meines Yorkshire Terriers beitragen?

Wer seinem Yorkie eine lange Lebensdauer auf Erden bescheren möchte tut gut daran, von klein auf bestens für den Vierbeiner zu sorgen und ihm ein artgerechtes Leben zu bieten.

1. Ausreichend Bewegung und geistige Förderung

Der selbstbewusste und lebhafte Hund benötigt um fit und gesund zu bleiben tägliche Spaziergänge und anderweitige körperliche Beschäftigung.

Dies stärkt das Immunsystem, sorgt für kräftige Muskeln und hilft dabei, Übergewicht zu vermeiden. Doch auch das Köpfchen des intelligenten Yorkshire Terriers will gefördert werden.

Entsprechendes Spielzeug aus dem Fachhandel bietet da willkommene Abwechslung. Auch Trainingseinheiten, ein Besuch in der Hundeschule oder ein geeigneter Hundesport sorgen für körperliche und geistige Auslastung.

Lebenserwartung Yorkshire Terrier durch Bewegung erhöhen
Lebenserwartung Yorkshire Terrier durch Bewegung und geistige Beschäftigung erhöhen

2. Artgerechte Ernährung und Normalgewicht

Übergewicht kann die Lebensdauer des Yorkshire Terriers erheblich senken. Durch zu viele Leckerchen, zu große Futterportionen oder ungeeignetes Essen (z.B. von Herrchen) wird der Hund schnell fettleibig.

Einmal angesetzte Fettpolster sind oft nur schwer wieder loszuwerden, da der Hund in diesem Stadium oft zu Bewegungsunlust neigt, weil Laufen und Spielen zu mühsam werden. Besser ist es also, es gar nicht so weit kommen zu lassen.

Füttern Sie darum besser artgerecht mit leckerem Fleisch als Hauptbestandteil, sowie reichlich Gemüse und Obst. Achten Sie bei gekauftem Trocken- oder Nassfutter auf Mischungen ohne oder mit möglichst wenig Füllstoffen, wie Weizen. Wer mag, kann den Yorkie auch barfen, also ausschließlich mit frischen Lebensmitteln füttern und rohes Fleisch, Knochen und Blut in den Napf füllen, zusammen mit knackigem Gemüse und anderen wertvollen Zutaten. (Mehr Infos: Yorkshire Terrier Futter und Ernährung)

3. Vorsorge beim Tierarzt

a) Impfen

Eine Grundimmunisierung im Welpenalter und regelmäßige Auffrischimpfungen können viel zur Gesundheit Ihres Yorkshire Terriers beitragen.

Denn einige Hundekrankheiten sind sehr langwierig in der Heilung oder sogar tödlich. Impfungen vermeiden unnötiges Leid und schützen Ihren Hund.

Achten Sie jedoch auf die Packungsbeilagen der Impfstoffe. Selten ist eine jährliche Impfung notwendig.

b) Wurm- und Flohkuren

Verschiedenste Parasiten können sich im oder auf dem Yorkie ansiedeln und erheblichen Schaden anrichten, wenn sie nicht rechtzeitig bekämpft werden.

Regelmäßige Wurmkuren und Flohmittel helfen, den Hund von den Plagegeistern zu befreien.

c) Kastration

Im Schnitt leben kastrierte Hunde ein bis zwei Jahre länger.

Sie können außerdem Ihre Yorkshire Hündin vor Gesäugetumoren schützen, wenn eine Kastration spätestens vor der zweiten Läufigkeit erfolgt. Auch Entzündungen der Gebärmutter werden so vermieden.

Die Kastration ist jedoch sehr umstritten da vom Tierschutzgesetz diese nicht erlaubt ist. Nur bei medizinischer Indikation ist eine Kastration ok.

4. Yorkshire Welpen nur vom seriösen Züchter kaufen

Nicht selten enden sogenannte Wühltischwelpen vom Vermehrer regelmäßig in den Tierarztpraxen. Chronische Erkrankungen, Gendefekte oder Infektionen sind häufig die Gründe, da bei der Zucht ausschließlich auf Profit Wert gelegt wird und weniger auf die Gesundheit oder eine kontrollierte Verpaarung. Den Schaden haben später der Hund und sein Herrchen.

Lange Yorkshire Terrier Lebenserwartung
Unterstützen Sie keine Vermehrer! Auch nicht aus Mitleid oder wegen des verlockend niedrigen Preises. Besser Sie kaufen direkt bei seriösen Zuchtstätten, deren Inhaber geschult sind und mit viel Verantwortungsbewusstsein züchten. Somit tragen Sie für eine lange Lebenserwartung Ihres Yorkshire Terriers bei.

Unterstützen Sie solche “Züchter” nicht, auch nicht aus Mitleid oder wegen des verlockend niedrigen Preises. Besser Sie kaufen direkt bei seriösen Zuchtstätten, deren Inhaber geschult sind und mit viel Verantwortungsbewusstsein züchten. So können Sie sicher sein, dass Ihr Yorkie den bestmöglichen Start in ein gesundes Leben hat.

Einen Züchter in Ihrer Nähe finden Sie auf der Seite Yorkshire Terrier Züchter.

5. Routineuntersuchungen einmal am Tag

Es muss nicht immer der Tierarzt sein. Auch Sie können den Yorkshire Terrier auch selbst auf Auffälligkeiten untersuchen und bei Bedarf rasch handeln. Prüfen Sie darum einmal am Tag (z.B. nach der letzten Gassirunde) Körperöffnungen, wie Nase, After, Maul, Augen und Ohren, aber auch Fell, Haut und Pfoten auf folgende Veränderungen und gehen Sie gegebenenfall in die Praxis:

  • Ausfluss
  • Durchfall
  • Verklebungen
  • Parasiten
  • Wunden/Verletzungen/Risse
  • Fremdkörper
  • Schwellungen/Knoten
  • Schuppen/Krusten/kahle Stellen
  • Entzündungen/Rötungen

Auch untypisches Verhalten (Fressunlust, Aggressivität, Abgeschlagenheit etc.) sollte aufmerksam beobachtet werden.

6. Hygiene zu Hause

Um die Verbreitung von Krankheitserregern und Parasiten zu vermeiden, sollte im Terrierzuhause besonderes Augenmerk auf Hygiene gelegt werden.

Fressnäpfe gehören nach jeder Mahlzeit mit heißem Wasser gespült und Trinkschüsseln sollten stets sauber sein und frisches Wasser enthalten. Hundebetten und andere Schlafplätze müssen ebenfalls regelmäßig in der Maschine gewaschen werden (60°C).

Vergessen Sie nicht die Reinigung von Pflegeutensilien (Bürsten, Kämme usw.), Spielzeug sowie Leine und Co.

7. Gefahren unterwegs und im Haushalt vermeiden

Yorkshire Alubox Hund
Am sichersten wird der Yorkshire in einer Alubox im Auto transportiert.

Auf Spaziergängen sollte der Yorkie nur abgeleint werden, wenn Sie auf weiter Flur oder einem Hundepark sind und ihn zuverlässig abrufen können.

Im Straßenverkehr gehört er hingegen an die Leine und im Auto natürlich entsprechend gesichert (Transportbox oder Zwei-Punkt-Hundegurt).

Lassen Sie den Vierbeiner unterwegs nichts aufsammeln (Giftköder!) und bringen Sie ihm ein Kommando bei, um im Ernstfall von solcher “Beute” abzulassen. Vorsicht beim Kontakt zu anderen Artgenossen.

Der Yorkshire Terrier ist sehr selbstbewusst und legt sich unter Umständen auch mit größeren Artgenossen an, wenn diese ihn herausfordern (Bissverletzungen, Parasiten).

Giftstoffe im Haushalt - Yorkshire Terrier
Giftstoffe im Haushalt gehören weggeschlossen oder entsorgt. Ansonsten könnte der Yorkshire Terrier einen frühen Tod erleiden.

Im Haushalt sollte natürlich darauf geachtet werden, dass der Hund sich nicht verletzen oder anderweitig in Gefahr geraten kann.

Sichern Sie Treppen und Balkone gegen Absturzgefahr und beseitigen Sie giftige Pflanzen und Reinigungsmittel.

Bei knabberfreudigen Hunden sollten Steckdosen und Kabel gesichert werden sowie der Abfalleimer unzugänglich sein.

Achten Sie außerdem auf einen ausbruchssicheren Garten.

8. Der Yorkshire Terrier und sein “Rudel”

Der Hund braucht seine Menschen, um sich rundum wohlzufühlen. Lassen Sie den Yorkie darum nie lange alleine, sondern gewähren Sie ihm Familienanschluss. Auch der Kontakt zu Artgenossen ist wichtig, da er mit ihnen ausgelassen spielen und seine Kräfte messen kann.


Was sind Alterserscheinungen beim Yorkshire Terrier?

Yorkshire Terrier wird alt
Zusammen mit dem Yorkshire Terrier alt werden.

Früher oder später werden Sie die ersten Anzeichen entdecken und von da an werden es meist kontinuierlich mehr:

  • Längere Ruhe- und Schlafphasen
  • Weniger bewegungsfreudig und schneller erschöpft
  • Neigung zu Übergewicht
  • Stumpfes, glanzloses Fell, das langsam ergraut
  • Manchmal im Alter nicht mehr stubenrein
  • Probleme mit Kreislauf oder Gelenken können auftreten
  • Weniger anpassungsfähig
  • Hörvermögen lässt mitunter nach, ebenso kann die Sicht durch Grauen Star etc. getrübt sein
  • Verdauungsprobleme treten manchmal auf

Muss ich den alten Yorkshire Terrier anders behandeln?

Im Alter ändern sich die Bedürfnisse des Hundes. Viele Routinen können beibehalten werden oder sollten es sogar, denn mit Veränderungen jeglicher Art kommt der alte Yorkshire Terrier oft nicht mehr so gut klar. Trotzdem sollte nun besondere Rücksicht auf den Senior genommen werden, damit ihm das Leben ein wenig erleichtert wird.

  1. Bewegung ist auch im Alter wichtig, allerdings können Sie Tempo und Länge der Spaziergänge dem Bewegungsdrang des Yorkies langsam anpassen. Gönnen Sie ihm seine ausgedehnten Schläfchen und lassen Sie ihn tagsüber in Ruhe dösen.
  2. Der Kreislauf funktioniert bei alten Hunden oft nicht mehr so gut, weshalb sie schneller erschöpft sind und frieren. Sorgen Sie für ausreichend Wärme und einen kuscheligen Schlafplatz, der gut gepolstert ist. Eine Hundedecke ist nun oftmals nicht mehr ausreichend. Es könnten Liegeschwielen entstehen.
  3. Um möglichen Verdauungsproblemen vorzubeugen, ist es wichtig, Futterumstellungen nur langsam vorzunehmen. Fertigfutter mit mehr Ballaststoffen kann ebenfalls helfen. Im Fachhandel finden sich spezielle Mischungen für den Yorkshire Senior, die speziell auf die Bedürfnisse im Alter zugeschnitten sind.
  4. Übergewicht ist ein häufiges Problem bei alten Hunden, bedingt durch Bewegungsunlust. Füttern Sie Leckereien nur in Maßen und greifen Sie gegebenenfalls auf kalorienreduziertes Fertigfutter zurück. Einige Hunde magern hingegen im Alter ab und fressen weniger. Auch für diesen Fall gibt es Spezialfutter zu kaufen. Fragen Sie Ihren Tierarzt um Rat.
  5. Auf neue Situationen, Personen und Umwelteinflüsse reagieren einige Yorkshire Terrier mit Stress und Erschöpfung. Lange Autofahrten oder Reisen sollten wenn möglich vermieden werden, ebenso wie zu viele unbekannte Eindrücke auf einmal. Andere Yorkies hingegen werden im Alter gelassener und entwickeln eine Engelsgeduld.
  6. Wenn Knochen und Gelenke schmerzen, sollte der Terrier keine Treppen mehr laufen müssen und auch der Sprung aufs Sofa gestaltet sich nun beschwerlich. Tragen Sie ihn und helfen Sie dem Vierbeiner neben sich auf die Couch. Fahren Sie häufig mit dem Auto (z.B. in eine schöne Gegend zum Gassigehen), können Sie eine Hunderampe anschaffen, um dem Yorkie den Einstieg ins Fahrzeug zu erleichtern oder Sie heben ihn hinein.
  7. Hört oder sieht der Yorkshire Terrier nicht mehr gut, machen Sie sich auf jeden Fall bemerkbar, ehe Sie ihn anfassen oder hochheben möchten.
  8. Sollte der Vierbeiner tatsächlich inkontinent werden, gibt es spezielle Windeln oder Hundetoiletten zu kaufen. Auch häufigeres kurzes Gassigehen kann dem Problem Abhilfe schaffen.
  9. Um Erkrankungen schneller zu erkennen und effektiver behandeln zu können, sollte der alte Yorkshire Terrier regelmäßig in der Tierklinik vorgestellt werden, selbst wenn er keine ersichtlichen Krankheitsanzeichen aufweist. In speziellen Seniorensprechstunden wird der Tierarzt dabei besonderes Augenmerk auf Alterserscheinungen und deren Prävention oder Abmilderung legen. Natürlich werden auch andere Infektionen und Krankheiten bei diesen Kontrolluntersuchungen schneller entdeckt und die Heilungschancen sind um ein Vielfaches besser.

Zitate zum Thema Tod und Trauer

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Weitere Zitate gibt es hier.–> Yorkshire Zitate und Sprüche


Regenbogenbrücke – Mein Yorkshire Terrer stirbt – Abschied nehmen

Mein Yorkshire Terrier stirbt und geht über die Regenbogenbrücke
Nach sechszehn oder manchmal sogar mehr gemeinsamen Jahren mit ihrem Yorkshire Terrier, fällt der Abschied besonders schwer.

Nach sechszehn oder manchmal sogar mehr gemeinsamen Jahren mit ihrem Yorkshire Terrier, fällt der Abschied besonders schwer.

Vor allem, wenn in einer Tierarztpraxis Lebewohl gesagt wird, falls der Yorkie eingeschläfert werden muss. Um den Tag etwas erträglicher zu machen, sollten Sie die Tierarzthelferin bei der Terminvergabe um eine Zeit außerhalb der regulären Sprechzeiten bitten.

So sind keine anderen Besitzer und Tiere anwesend, während Sie vielleicht schluchzend in der Praxis auftauchen. Ansonsten wird der Eingriff oft in einem separaten Raum vorgenommen, wo Sie in Ruhe Abschied nehmen können ganz ohne Zeitdruck.

Falls Sie den kleinen Vierbeiner anschließend zur Beerdigung mit nach Hause nehmen möchten, empfiehlt es sich, den Grabplatz schon vorher auszusuchen und auszuheben.

Eine wahrlich schwere Aufgabe, allerdings wird sie noch schwerer, wenn Sie nach der Euthanasie trauernd und weinen mit der Schaufel nach einem geeigneten Ort suchen müssen.

Wer mag, kann seinen Tierarzt fragen, ob er das Einschläfern auch bei einem Hausbesuch vornimmt. Dies bedeutet oft weniger Stress für den Hund und sein Herrchen, denn die vertraute Umgebung gibt Sicherheit. Außerdem fühlt sich der Yorkshire Terrier in Anwesenheit seines Rudels geborgen und ist entspannter.

Streicheln Sie Ihren Vierbeiner bis zum Schluss und sagen Sie ihm “Aufwiedersehen”. Denn er wird sicherlich auf der anderen Seite der Regenbogenbrücke sehnlichst auf Sie warten und Sie eines Tages wieder schwanzwedelnd begrüßen.

Yorkshire Terrier einschläfern lassen
Irgendwann müssen wir leider Abschied von unserem geliebten Yorkshire Terrier nehmen.

Welche Möglichkeiten habe ich, den Yorkshire Terrier würdevoll zu bestatten?

a) Der Tierarzt kümmert sich um die Überreste meines Yorkshire Terriers

Wird der Hund in der Praxis eingeschläfert und der Besitzer äußert keine besonderen Wünsche, so verbleibt der Vierbeiner in der Regel dort und wird von der Tierkörperbeseitigung abgeholt.

Mit anderen verstorbenen Haustieren wird der Yorkshire Terrier schließlich aus Seuchenschutzgründen verbrannt.

b) Yorkshire Terrier auf Tierfriedhof begraben

Sie können einen Grabplatz für mehrere Jahre mieten und nach Ihren Wünschen gestalten lassen. Dabei haben Sie die Wahl zwischen einem Urnengrab und einem herkömmlichen Platz für eine Bestattung im Sarg. Tierbestatter helfen Ihnen bei der Entscheidungsfindung und beraten Sie gerne.

Yorkshire Terrier auf dem Tierfriedhof begraben.
Yorkshire Terrier auf dem Tierfriedhof begraben.

c) Beerdigung auf dem eigenen Grundstück

Meinen Yorkshire Terrier im eigenen Garten vergraben. Worauf muss ich achten?
Meinen Yorkshire Terrier im eigenen Garten vergraben. Worauf muss ich achten?

Sie können Ihren Yorkshire Terrier von der Praxis aus direkt mit nach Hause nehmen und im Garten begraben oder Sie lassen den Vierbeiner zunächst von einem Tierbestattungsunternehmen kremieren und erhalten anschließend die Asche ausgehändigt.

Diese können Sie ebenfalls begraben, in einer schönen Urne aufbewahren oder die Asche an einem besonderen Ort verstreuen.

Fragen Sie beim zuständigen Ordnungs- oder Veterinäramt nach, unter welchen Bedingungen Sie den Hundekörper auf dem eigenen Grundstück beisetzen dürfen. Meistens genügen ein formloser Antrag und die Einhaltung einiger weniger Auflagen.

  • Es muss sich bei dem Grundstück um Privatbesitz handeln
  • Der Garten darf nicht in einem Wasserschutzgebiet liegen
  • Der Hund muss in Material gewickelt werden, das leicht verrottet
  • Er muss mindestens mit 50 cm Erde bedeckt werden
  • Ihr Yorkshire Terrier darf nicht an einer meldepflichtigen Krankheit gestorben sein

d) Urne, aus der ein Baum wächst

Mit der Bio-Urne wird die Asche zusammen mit Baum-Samen in einer kompostierbaren Urne vergraben. http://urnabios.com/
Mit der Bio-Urne wird die Asche zusammen mit Baum-Samen in einer kompostierbaren Urne vergraben. http://urnabios.com/

Ein neuer Trend, um den eigenen Vierbeiner zu bestatten und gleichzeitig eine bleibende Erinnerung zu erhalten: biologisch abbaubare Urnen, die nicht nur mit der Asche des Hundes befüllt werden, sondern auch einen Pflanzensamen enthalten.

Dieser zieht Nährstoffe aus den Überresten des Hundes und es entsteht daraus ein Baum.

Eine schöne Idee für den heimischen Garten.

Infos: Urnabios

e) Aus dem geliebten Hund wird einTierdiamant für die Ewigkeit

Ausgefallen und recht kostspielig ist die Herstellung eines synthetischen Tierdiamants aus der Asche des verstorbenen Hundes.

Dieser Prozess dauert viele Stunden und die finale Größe des wertvollen Steins hängt entscheidend von der ehemaligen Größe und dem Gewicht des Hundes und der daraus entstandenen Menge an Asche ab.

Sie können den Stein anschließend in ein beliebiges Schmuckstück einsetzen lassen und das Andenken an Ihren Yorkshire Terrier beispielsweise in einer Kette um den Hals tragen.

 

f) Ausstopfen beim Tierpräparator

Wem der Abschied gar sehr schwer fällt und wer den eigenen Vierbeiner unter gar keinen Umständen missen möchte, kann den Malteser nach dem Ableben zu einem Tierpräparator geben und ihn ausstopfen lassen.

In einer schlafenden, sitzenden oder stehenden Position kann er dann als Dekoration in der Wohnung zum Einsatz kommen und den Halter noch jahrelang mit seiner (zumindest körperlichen) Anwesenheit erfreuen.

Das Ausstopfen ist sicherlich nicht jedermanns Sache.


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22 Gedanken zu „Yorkshire Terrier Lebenserwartung, Lebensdauer

  1. Am 30.09.2016 habe ich meinen geliebten kleinen Frodo mit nur 12 Jahren verloren. Nach einer Zahnbehandlung hat er epileptischen Anfälle bekommen,ein halbes Jahr nach dem ersten Anfall ist er total erblindet,wo mit er gar nicht klar gekommen ist,da er ein sehr sensibles kleines Kerlchen war.Von Januar bis Juni hatte er keine Anfälle mehr und wir haben uns riesig gefreut das die Tabletten endlich angeschlagen haben.Dann aber im Juli ging es mit den Anfällen wieder los,es wurden dann immer mehr Tabletten verordnet und es wurde immer schlimmer,er hat dann bloß noch gelegen, wenn wir ihn auf die Terrasse gesetzt haben ist er mit den Hinterläufen immer zusammen gesackt, ist nur noch im Kreis gelaufen und die Anfälle kamen immer heftiger.Es war so schwer ihn leiden zu sehen,das wir uns schweren Herzens zum einschläfern entschieden haben,woran ich noch schwer zu kämpfen habe.Komme einfach nicht darüber weg das mein geliebter Frodo nicht mehr da ist,hatte letzte Woche einen richtigen zusammenbruch,das der Notarzt kommen mußte.

  2. Hallo, ich habe 2 Katzen zu Hause und war eigendich bis dato sehr glücklich mit mein Mann, mein Kind und die zwei Rabauken.
    Leider starb die StiefMama meines Mannes und wir hatten eine Wahl zu treffen.

    Entweder ihr 12jähriger Mini Yorkie Dino kommt ins Tierheim, oder wir nehmen ihn und er bleibt in der Familie.
    Das waren die längsten 10 sekunden die ich gebraucht habe für die Entscheidung, da ich mich mit dem Hund immer sehr gut verstanden habe und ich finde, wenn er schon sein Frauchen verliert,dann soll er wenigstens bei uns bleiben,da er uns ja schon lange kennt.

    Am Anfang war es schwierig einen 12 jährigen Hund an unsere Katzen zu gewöhnen,aber nach 2 Monaten war es als wäre er immer schon hier….
    Jetzt haben wir ihn fast ein Jahr und ich muss sagen, ich nehme ihn überall mit.
    Habe sogar mein Fahrrad umgebaut damit er vorne ein Körbchen hat.

    Dino ist so anhänglich auf mich und ich bin sehr sehr anhänglich auf ihn,er ist unsere FAMILIE.

    Mittlerweile ist er 13 Jahre und hat ein bisschen grauen Star,doch seine Ohren funtionieren sehr sehr gut.(Postmann,Nachbarn im Stiegenhaus,Chipstüte,er hört alles)

    Am schönsten ist es finde ich wenn die Familie einen Fernsehabend macht.
    Mein Mann sitzt links,Sohn in der Mitte,ich rechts,beide Katzen auf der Sofalehne und mein süsser Dino auf meiner Schoß 🙂

    Falls es mal soweit kommt, das ich einen meiner Tierchen,einschläfern müsste,oder sie sterben, dann wären wir alle sehr sehr traurig.
    Wir würden die Urne mit der Asche mit nach Hause nehmen.
    Hier werden so schöne Lebensgeschichten von euch beschrieben und auch sehr traurige, die mich zum weinen gebracht haben,deshab wollte ich euch etwas Vertrauen zurückgeben und euch von meinem Dino erzählen.
    Er hat wirklich einen sehr besonderen Charakter und ist einfach nur zum anbeissen süß!!

    Ich liebe meine PatchworkFamilie 🙂

  3. Hallo zusammen
    Danke für eure ehrliche Berichte !
    Ich habe meine yorkyhündin am Freitag den 13.01.2017 verloren und ich habe geheult wie en Schlosshund dachte schon ich bin verrückt nur gut daß es euch allen so ergeht sonst würde ich an meinen Verstand zweifeln selbst jetzt kullern die Tränen !
    Kurz ein kleiner Bericht wie meine Hündin ” Queeny “so hieß unsere kleine Maus verstorben ist bzw. wie sie war
    Sie war eine liebe ,treue Hündin wie aus dem Bilderbuch, hatte eine Bekannte die sagte immer
    “Queeny ist ein lebendiges Stofftier ” ich lachte immer und habe mir darüber keine Gedanken gemacht im Gegenteil wenn ich zurück blicke hatte die bekannte recht ! Meine Queeny war mit ihrem Leben zufrieden sie hatte keine große Ansprüche außer gassi gehen und dabei sein oder zuhause auf der Couch liegen und kuscheln mehr brauchte meine Prinzessin nicht kurz um ein super pflegeleichter Hund sowas sieht man selten, spielen nein das wollte sie nicht aber wehe sie musste zuhause für einige Zeit bleiben und man kam heim da bestand sie auf ihr Leckereien ,vorher ging sie gar nicht raus um ihr Geschäft zu machen ! Da ich in der Woche dreimal und in der andere Woche zweimal acht Stunden arbeiten musste nahm sie mir es auch nicht krumm im Gegenteil glaube ich hatte ein schlechteres Gewissen ihr gegenüber dass sie solange alleine war aber der kuschelfaktor an den Tagen danach war natürlich riesig und dass hatte sie genossen wie gesagt sie war nicht anspruchsvoll und die andere freie Zeit nutzten wir beiden um so mehr, regelmäßig 3-4 Kilometer laufen ,Übungen aus der hundeschule zu trainieren ,das langte meiner süßen Maus
    So und nach 11 1/2 Jahren wurde sie einmal krank und musste gleich ihr Leben lassen sie war 4 Tagen in der Klinik wurde noch operiert wollte ihr noch eine zweite Chance geben bevor ich sie einschläfern lasse kurz um die OP hatte sie gut überstanden die Maus hatte eine starke Gebährmutterendzündung die schon die Nieren angegriffen hatte also wurde die Gebährmutter entfernt und hofften dass sich die Nieren wieder erholen , dem war es leider nicht ,die Nieren hatten versagt so schloß unsere Liebe Maus am 13.januar2017 für immer ihre Augen von selbst sie hatte wohl keine Kraft mehr!
    Wenn ich nur an sie denke kullern mir immernoch die Tränen denn sie war so pflegeleicht so ein braves Tier glaube sie war einzigartig und wenn ich an ihren Platz schaue ,sehe ich sie wie sie mich mit ihren Klupschaugen anguckte kurz um sie fehlt in allen Ecken und das tut verdammt weh, hätte nie gedacht dass mich das so mitreißt aber sie war fast wie ein Kind zu mir ! wir gingen durch dick und dünn das einzige was bleibt ist die Erinnerung an meine Prinzessin und ich laufe jeden Tag unsere Runde denn in Gedanken ist sie bei mir
    Ob ich mir nochmal einen yorky hole weiß ich nicht mein Herz trauert immernoch nach Queeny ich vermisse sie soooooooo die kleine

  4. Hallo Mein Felix ist 13 Jahre alt geworden und ist am 10.02.2017 verstorben wir haben ihn auf unserem Grundstück begraben ich vermisse ihn so und ich freue mich das ich ihn eines Tages wieder sehn kann wenn ich ihn im himmel treffe.

  5. Meine kleine Omi Fienchen ist 16 Jahre und 9 Monate geworden.
    Am 20.09.2016 musste ich sie leider gehen lassen da sie sich nach einem Hirnschlag 5 Tage vorher nicht mehr erholt hat.
    Nun ist sie in einer Herzurne bei mir und ein kleiner Teil ist in einer Herzkette da ich so ganz ohne sie nach all den Jahren nicht kann.
    Es war die schönste Zeit in meinem Leben.
    Ich hoffe, ihr kleiner Nachfolger Minimi wird auch so alt wie sie.

  6. Mein Benni ist mein bester Freund. Ich habe jetzt schon Angst davor, wenn ich ihn einmal gehen lassen muss. Er ist jetzt 9 1/2 Jahre und top fitt. Nehme ihn auf dem Fahrrad im Körbchen in den Wald mit. Dort lasse ich ihn neben dem Fahrrad herlaufen, was ihm einen Riesen Spaß macht. Das Tempo bestimmt er nicht ich. Er läuft dann ohne Leine neben mir oder voraus. Als rüde muss er auch öfters mal schnüffeln. Dann warte ich halt. Er ist halt unser Schatz . Ich hoffe dass er nochmals 9 1/2 Jahre lebt

  7. Unser Felix ist heute gestorben. 2002-17.08.2017
    Wir sind so dankbar für die wunderschöne Zeit die wir mit ihm verbringen durften.
    Feli, du bist blos vorgegangen, hab keine Angst, wir sehen uns am Ende des Regenbogens wieder….
    Unser felix wurde blind, taub, konnte schwer gehen, die Ursache eines Bisses von einem Jagdhund, und hatte keine Zähne mehr. Wir konnten nicht mehr ansehen wie unser armer Felix leiden musste. Der Tierarzt gab ihm heute eine Spritze in den Armen meiner Frau und er schlief friedlich ein….
    Wir werden dich nie vergessen, Rosi, Michael, mit Daniel und Miriam
    Südtirol

  8. Mein Charly war mein ein und alles, er hat alles mit mir geteilt, Kummer, Sorgen aber auch Glück und Freude.
    Er ist 18 Jahre mein treuester Freund gewesen, als er eingeschläfert werden musste war ich total am Boden, ich musste mich krank schreiben lassen. Das ist jetzt 10 Jahre her, aber ich denke noch jeden Tag an ihn, er war mein ein und alles ich kann jedem nachfühlen und verstehe diese Gefühle total. Wir haben auch noch andere ganz tolle Tiere, aber mein Yorkie-Bub ist nicht vergessen. Gestern haben wir ein altes 10 jähriges Yorkie-Mädchen, das unschuldig sein Zuhause verloren hat, aufgenommen. Es funktioniert von der ersten Minute an tip top mit unserem Pudel-Mädchen und unseren zwei Katzen. Aber Charly werden wir niemals vergessen.

  9. Hallo Yorkshire-Gemeinde. Unsere Lela ist ein Mini-Yorkshire und nun 14 Jahre alt, seit einem halben Jahr nennen wir sie ab und an Ömchen, weil sie sich langsam etwas merkwürdig verhält 😉 Gut hören tut sie schlecht und schlecht sehen tut sie gut – will damit sagen, es wird etwas dunkler und leiser um sie. Aber es scheint ihr zu gefallen. Shyla, die Yorkshire-Dame eines Kunden von mir ist mit 23!!! gestorben – das war ein Drama, wenn es so lange gut geht. Aus diesem Grund sage ich immer zu meiner Frau, unser Lelchen wird auch bestimmt 20. Sie ist fit und agil, springt noch froh und munter die Couch hoch und runter (trotz Hundetreppe), fährt ständig mit uns 500-1.000km-Touren mit dem Auto im Spezialsessel mit Gurten und pendelt von einem Haus zum anderen mit uns. Nach jedem Gassi gibts ein Leckerli (Sticks) und für die Inkontinenz zwischendurch hat sie eine Katzentoilette, was sie total praktisch findet. Jetzt gerade schläft sie ein bisschen, dauert aber nicht lange, dann geht sie auf Patrouille und macht Ihren Rundgang durchs Haus und schaut, ob das Rudel vollzählig ist. Dann wird jeder freundlich angekläfft und alles ist wieder gut. Ich denke, ein großzügiges zu Hause mit viel “Revier” macht es dem Ömchen einfacher, fit zu bleiben, weil alle Wege riesig sind 🙂
    Ich hoffe, sie bleibt noch lange bei uns.

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