Yorkshire Terrier Krankheiten


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Verhaltensauffälligkeiten rasch erkennen und handeln – Wenn der Yorkshire Terrier krank ist


Yorkies sind in der Regel aufmerksame und bewegungsfreudige Gesellen, die gerne spielen und beschäftigt werden wollen.

Natürlich ist aber nicht jeder Yorkshire Terrier gleich und so gibt es auch ruhige Gemüter, die weniger lebhaft sind.

Auch mit dem Alter ändert sich oft das Verhalten der Hunde und sie werden als Senioren ein wenig gemütlicher.

Als aufmerksamer Besitzer kennt man das Verhalten seines Hundes am besten und kann somit einschätzen, was normal ist und was eher als ungewöhnlich einzustufen ist.

Jede Verhaltensänderung sollte dabei kritisch begutachtet und bewertet werden, denn sie könnte Anzeichen für eine drohende oder bereits ausgebrochene Krankheit sein. Schläft der Hund beispielsweise plötzlich viel und hat nicht wie sonst Lust auf Spielchen oder Gassigehen ist das ein Alarmzeichen.

Beobachtung und Aufmerksamkeit der Halter sind also die wichtigste Voraussetzung Erkrankungen beim Yorkshire Terrier schnellstmöglich zu erkennen und entsprechend zu handeln.

Wann sollte man mit dem Yorkshire Terrier zum Arzt gehen?

Yorkshire Terrier Krankheiten
Zögern Sie nicht allzu lange mit Ihrem Yorkshire Terrier zum Tierarzt zu gehen. Er erkennt schnell typische Erbkrankheiten.

Jedes ungewöhnliche Verhalten des Yorkies sollte ernst genommen werden. Besonders, wenn es zum ersten Mal auftritt.

Bei einigen wenigen Erkrankungen, mit denen der Halter bereits Erfahrung sammeln konnte, kann auch eine Therapie zu Hause angestrebt werden.

Wichtig hierbei jedoch: Sollte nach wenigen Tagen keine Besserung eintreten, ist ebenfalls medizinischer Rat vom Fachmann gefragt.

Auf keinen Fall alleine über einen längeren Zeitraum am eignen Hund rumdoktern. Dies könnte mehr Schaden anrichten als nutzen. Im Zweifelsfall immer in die nächste Tierklinik oder zum Arzt fahren.

Im Folgenden finden Sie eine Auflistung von Symptomen beim Hund, die ein Vorstellen beim Tierarzt unabdinglich machen:

  • Husten
  • Würgen oder Erbrechen
  • Häufiges Niesen / laufende Nase (flüssiges Sekret oder zäher Schleim)
  • Erbrechen
  • Durchfall
  • Andauernde Appetitlosigkeit
  • Ausfluss aus den Augen
  • Verletzungen (Wunden, Kratzer, Bisswunden anderer Hunde, Schnitte)
  • Vermehrter Durst
  • Abgeschlagenheit / Teilnahmslosigkeit / viel Schlaf
  • Blutiger Kot / blutiger Urin
  • Vermehrtes Wasserlassen
  • Lahmheit
  • Beulen und Schwellungen
  • Starker Juckreiz / Insektenstiche / vermehrtes Kratzen oder Lecken
  • Fellveränderungen / Haarausfall / stumpfes Fell
  • Hautveränderungen / Schuppen / Rötungen
  • Schmerzen (Wimmern oder Jaulen bei Berührung, Schonhaltung)
  • Probleme mit den Ohren (Ausfluss, Verkrustungen, Kopfschütteln)

Am besten ist es, schon beim Auftreten der ersten Symptome den Hund einem Doktor vorzustellen. Leider warten viele Besitzer erst mal ab, um zu sehen, wie es sich entwickelt.

Yorkshire Terrier Krankheiten Erkennen
Sie erkennen bei Ihrem Yorkie am schnellsten ob er sich anders verhält als sonst. Häufig ist eine Krankheit die Ursache für das abnormale Verhalten.

Diese Sorglosigkeit kann jedoch schwerwiegende Probleme und am Ende auch erhebliche finanzielle Kosten nach sich ziehen. Der Heilungsprozess wird womöglich unnötig in die Länge gezogen und im schlimmsten Fall können Erkrankungen auch chronisch werden. Also nicht warten, bis es wirklich akut wird, sondern zeitnah handeln.


Was tun bei …?

Der Yorkshire ist krank: a) Durchfall

Durchfall ist eine recht häufige Erkrankung und zum Glück meist harmlos. Der Hund muss häufiger Kot absetzen als sonst und kann den Stuhlgang oft nicht richtig kontrollieren, sodass es auch zum Malheur in der Wohnung kommen kann.

Binnen kürzester Zeit sollte der Durchfall in der Regel aber wieder abklingen. Das Aussehen und die Form des Kots können dabei erheblich variieren (breiig, flüssig, schleimig, Blutbeimengungen) und geben häufig Aufschluss über oder zumindest Hinweise auf die Ursache der Erkrankung.

Der Yorkshire Terrier hat oftmals ein sehr sensibles Verdauungssystem, weshalb er mitunter zu Durchfall neigen kann, wenn er etwas frisst, was normalerweise nicht auf seinem Speiseplan steht oder das gewohnte Futter plötzlich gewechselt wird.

Ursachen für Durchfall beim Yorkshire:

  • Falsche Ernährung oder Futterunverträglichkeit 
  • Zu rasche Futterumstellung
  • Parasiten im Darmtrakt
  • Virale oder bakterielle Erkrankungen. 
  • Stress
  • Medikamentenunverträglichkeit / Nebenwirkungen von Medikamenten
  • Vergiftung oder verdorbenes Futter
  • Genetische oder chronische Erkrankungen

Behandlung:
Die Behandlung richtet sich natürlich nach der konkreten Ursache der Erkrankung und es kann unterschiedlich lange dauern, bis der Durchfall auskuriert ist. Nehmen Sie wenn möglich eine Kotprobe mit zum Arzttermin.

  • Den Hund 24-48 Stunden fasten lassen und dabei reichlich Trinkwasser zur Verfügung stellen, damit Dehydration (besonders gefährlich für Welpen) vorgebeugt wird.
  • Nach der Fastenperiode mit Schonkost anfangen (matschig gekochter Reis mit magerem Fisch oder Hühnchen, Karotten, Hüttenkäse etc.). Kleine Portionen über den Tag verteilen.
  • Medikamente nur nach Absprache oder Besuch beim Arzt verabreichen.
  • Wurmkur, Antibiotikagabe, Kohletabletten etc.

Ist der Durchfall blutig, sehr häufig oder sehr flüssig sollten Sie keinesfalls das Fasten abwarten, sondern sofort eine Tierarztpraxis aufsuchen. Das Gleiche gilt bei Welpen.

Der Yorkshire ist krank: b) Erbrechen

Auch Erbrechen kommt hin und wieder vor und ist erst mal kein Grund zur Panik. Jeder hat sicherlich schon einmal beobachtet, wie sein Hund Gras frisst, um sich zu übergeben.

Häufig tun Hunde dies, weil der Magen übersäuert ist. Der Yorkie mit seinem empfindlichen Verdauungssystem ist da keine Ausnahme.

Ursachen für Erbrechen:

  • Giardien YorkshireTerrier
    Giardien sind manchmal Ursache für Erbrechen.

    Vergiftung

  • Erkältung
  • Fremdkörper verschluckt
  • Futterunverträglichkeit
  • Schlingen beim Fressen
  • Parasiten
  • Giardien
  • Viruserkrankungen
  • Gastritis
  • Diabetes mellitus
  • Stress
  • Leber- oder Nierenerkrankungen
  • Magendrehung
  • Reisekrank

Behandlung:

  • Eine Fastenzeit von mindestens 24 Stunden ist auch hier angeraten, damit der Magen sich beruhigen kann.
  • Viel frisches Trinkwasser anbieten. Einige Hunde erbrechen sich sofort wieder nach dem Trinken, trotzdem sollte ausreichend Flüssigkeit angeboten werden.
  • Bei weiteren Krankheitssymptomen wie Fieber, Abgeschlagenheit, Durchfall, Blut im Erbrochenen und Ähnlichem sofort den Arzt aufsuchen.
  • Der Tierarzt wird überprüfen, ob eine Vergiftung vorliegt, oder ein Fremdkörper im Hals steckt, der den Brechreiz verursacht.
  • Ggf. Medikamentengabe nach Absprache mit dem Arzt, welche die Übelkeit lindern können.
  • Schonkost in mehreren kleinen Portionen am Tag füttern, wenn es dem kleinen Patienten merklich besser geht und die Symptome langsam abmildern. Auch hier empfiehlt sich Reis, Hühnchen, Kartoffeln Karotten oder Nudeln.

Der Yorkshire ist krank:  c) Ohrenentzündungen

Wenn der Hund unablässig den Kopf schüttelt, sich häufig an den Ohren kratzt oder den Kopf in Schieflage hält, liegt mit ziemlicher Sicherheit eine Ohrentzündung vor. Riechen Sie doch mal am Öhrchen.

Falls es unangenehm stinkt und zudem noch dreckig oder gerötet aussieht, sollten Sie sofort zum Tierarzt fahren. Leider haben Yorkshire Terrier häufiger Ohrenprobleme bedingt durch den starken Haarwuchs. Ohrenschmalz verklebt die Haare und es kommt zu einer Verstopfung des Gehörgangs.

Ursachen für Ohrenschmerzen:

  • Parasiten, wie z.B. Milben. Diese können eine allergische Reaktion im Ohr hervorrufen.
  • Futterunverträglichkeit / Allergien 
  • Bakterien
  • Verstopfung durch verklebte Haare durch Produktion von zu viel Ohrenschmalz
  • Fremdkörper
  • Dauerhaft feuchte Ohren
  • Hefepilze
  • Kleine Wunden im Gehörgang begünstigen Ausbreitung von Bakterien

Behandlung von Ohrenschmerzen:

  • Futterumstellung
  • Entfernen des Fremdkörpers
  • Antibiotikagabe
  • Ohrentropfen (auch zur Vorbeugung) / Ohrensalbe
  • Regelmäßige Reinigung des Ohrs mit einem weichen Lappen (keinesfalls ein Wattestäbchen benutzen!)
  • Nasse Ohren abtrocknen
  • Wunden versorgen
  • Regelmäßige Kontrolle auf Ohrmilben etc.

Welches sind typische Yorkshire Terrier Krankheiten?

Rassetypische Krankheiten Yorkshire Terrier
Was sind typische Yorkshire Terrier Krankheiten?

Ein guter Züchter legt sein Augenmerk vor allem auf die Gesundheit und das Wesen seiner Zuchttiere.

Doch Geldgier, falscher Ehrgeiz oder auch Besitzer auf der Suche nach dem perfekt aussehenden Yorkie setzen da oftmals andere Prioritäten.

Vor allem schön muss der Hund aussehen und dem Rasseideal ganz nah kommen. Die Gesundheit bleibt da leider oftmals auf der Strecke.

Darum ist der Yorkshire Terrier vor rassetypischen Krankheiten leider nicht gefeit, die manchmal sogar in seriösen Zuchten auftreten können.

Gendefekte und andere Krankheiten äußern sich dabei manchmal nicht sofort im Welpenalter, sondern tauchen erst im Laufe der Entwicklung auf.

Ärgerlich für den ahnungslosen Besitzer und oft leidvoll für das Tier. Besonders die Verpaarung bereits auffälliger Elterntiere oder zu enge Blutsverwandtschaft sind Ursachen für Erbkrankheiten.

Folgende Krankheiten und Auffälligkeiten scheinen dabei besonders häufig bei Yorkshire Terriern aufzutauchen:

Typische Yorkshire Terrier Krankheiten: Sensibles Verdauungssystem

Ein gut verträgliches Futter will gefunden werden und sollte nach Möglichkeit nicht mehr gewechselt werden. Yorkies können empfindlich auf Umstellungen reagieren und quittieren dies mit Durchfall oder Erbrechen. Außerdem kann ungeeignetes Futter Allergien und Hautprobleme hervorrufen.

Typische Yorkshire Terrier Krankheiten:  Augenerkrankungen

Ungewöhnliches und abnormales Wimpernwachstum, Grauer Star (führt zu einer Eintrübung der Augenlinse und zu einem eingeschränkten Sehvermögen), trockenes Auge, Absterben der Netzhaut etc.

Typische Yorkshire Terrier Krankheiten: Nierenerkrankungen und Blasensteine

Nierendisplasie beschreibt eine Krankheit, bei der gesundes Nierengewebe durch Zysten (flüssigkeitsgefüllte Bläschen) ersetzt wird und die Nieren in ihrer Funktionstüchtigkeit stark einschränkt. Andere Nierenerkrankungen können ebenfalls auftreten und Yorkies neigen außerdem zur Blasensteinbildung.

Typische Yorkshire Terrier Krankheiten:  Hautallergien

Allergische Reaktionen können Ausschläge hervorrufen und zu Fellverlust führen. Besonders häufig scheint falsches Futter der Verursacher für dieses Phänomen zu sein. Die Haut des Yorkies neigt zudem zu Trockenheit, Entzündungen und Rötungen sowie Schuppenbildung.

Typische Yorkshire Terrier Krankheiten:  Luftröhrenkollaps und Cushing-Syndrom

Die knorpeligen Wände der Luftröhre werden mit fortschreitendem Alter weich und immer schwächer, bis sie schließlich zusammenfallen können. Es wird vermutet, dass das Tragen eines Halsbandes verbunden mit starkem Ziehen an der Leine solch einen Kollaps begünstigen kann. Darum wird Yorkie-Besitzern zur Verwendung eines Geschirrs dringend geraten.

Typische Yorkshire Terrier Krankheiten:  Wasserkopf und unvollständig geschlossene Schädeldecke

Typische Yorkshire Terrier Krankheiten: Gelenk- und Knochenerkrankungen:

Yorkshire Terrier neigen zu einer herausspringenden Kniescheibe. Dieses Krankheitsbild wird in unterschiedliche Grade unterteilt und kann wenig Einfluss auf das Wohlbefinden haben oder zu dauerhafter Lahmheit und starker Einschränkung führen.

Weitere Erkrankungen sind Wachstumsstörungen der Ellenbogenknochen, Oberschenkelknochendegeneration, Hüftgelenkprobleme.

Typische Yorkshire Terrier Krankheiten:  Neigung zu Karies und Parodontose sowie erschwerter oder gar unvollständiger Zahnwechsel im Welpenalter

Vorsicht ist besser als Nachsicht!

Ein guter Tierarzt weiß um die rassetypischen Erkrankungen des Yorkshire Terriers. Darum lassen viele Besitzer Vorsicht walten und stellen ihren Yorkie einmal im Jahr zum Routinecheck in der Praxis vor. Dies kann prima mit dem jährlichen Impftermin zusammen geschehen.

Der Arzt untersucht dabei den allgemeinen Gesundheitszustand des Hundes und legt besonderes Augenmerk auf typische Yorkshire-Beschwerden.

So können beginnende Krankheiten frühzeitig erkannt und behandelt werden. Dem Yorkie bleibt womöglich viel potenzielles Leid erspart und die Besitzer schonen ihre Nerven und ihren Geldbeutel, weil langwierige Therapien erst gar nicht von Nöten werden und der Yorkie gesund bleibt.


Hände weg von Teacup-Hunden!

“Immer kleiner, immer niedlicher” scheint die Devise einiger Züchter zu sein, die sogenannte Teacup-Yorkies heranzüchten.

Doch Vorsicht: Das Leid dieser Mini-Hunde ist oft sehr groß. So kann es vorkommen, dass der Schädel einfach zu klein für das heranwachsende Gehirn ist oder der Kiefer nicht ausreichend Platz bietet, wenn die bleibenden Zähne nach dem Zahnwechsel kommen. Teure Operationen sind häufig die Folge und nicht selten sind Fehlbildungen nicht nur schmerzlich, sondern auch tödlich, wenn die Tiermedizin nicht weiterhelfen kann.

Augen auf beim Züchter!

Ein guter und verantwortungsvoller Züchter wird Ihnen darum immer erlauben, sich die Elterntiere des Welpen anzusehen, ebenso wie die Räumlichkeiten in denen gezüchtet und aufgezogen wird.

Begutachten Sie alles genau und achten Sie neben Sauberkeit vor allem auf das Verhalten der dort gehaltenen Hunde. Gibt es Auffälligkeiten? Wirken die Eltern oder Welpen krank, apathisch oder in sonst irgendeiner Weise nicht normal? Wie ist der Bewegungsablauf, wie der Körperbau? Ein guter Züchter wird es tunlichst vermeiden, Tiere mit Erbkrankheiten zu verpaaren und so genetische Defekte zu fördern.

Leider gibt es jedoch immer schwarze Schafe und so wird aus Geldgier oder falsch verstandenem Züchterstolz darüber hinweggesehen. Die Yorkshire Terrier und ihre zukünftigen Besitzer sind am Ende die Leidtragenden.

Unterstützen Sie solche Zuchten nicht, auch wenn Sie aus Mitleid einen Welpen kaufen würden. Solange sich mit unseriöser Zucht Geld machen lässt, wird von fraglichen Zuchtmethoden leider nicht abgesehen.


Tipps für ein gesundes Yorkshire Terrier-Hundeleben!

  • Kaufen Sie nur Tiere von seriösen Züchtern.
  • Vermeiden Sie Teacup-Zuchten und Mitleidskäufe.
  • Stellen Sie Ihren Yorkie einmal im Jahr zum Routinecheck dem Tierarzt vor, damit mögliche (Erb-) Krankheiten frühzeitig erkannt und behandelt werden.
  • Seien Sie gewissenhaft bei Impfungen.
  • Beobachten Sie den Hund aufmerksam und suchen Sie bei Verhaltensauffälligkeiten eine Praxis auf.
  • Prüfen Sie regelmäßig beim Gassigehen Kot und Urin auf Aussehen und Beschaffenheit und lassen Sie den Hund nichts vom Wegesrand fressen.
  • Füttern Sie hochwertiges und gut verträgliches Futter.
  • Um dem Herausspringen der Kniescheibe entgegenzuwirken, sollten besonders Welpen keine Treppen steigen oder vom Bett oder Sofa springen.
  • Regelmäßige Fellpflege lässt das Haarkleid nicht nur strahlen, sonder Sie erkennen auch frühzeitig Veränderungen und möglichen Parasitenbefall.
  • Reinigen Sie die stark behaarten Ohren regelmäßig und trocknen Sie diese nach einem Spaziergang im Regen immer ab.
  • Achten Sie auf ausreichend Bewegung und beschäftigen Sie Ihren Yorkshire mit Spielen und kleinen Aufgaben (siehe Yorkshire Terrier beschäftigen). Nur weil der Yorkie klein ist, braucht er nicht weniger Auslauf als ein großer Hund.
  • Vermeiden Sie Halsbänder beim Gassigehen und nutzen Sie stattdessen lieber ein gut sitzendes Geschirr.
  • Seien Sie aufmerksam im Haushalt. Ein Yorkshire Terrier ist klein und kann leicht übersehen werden, was stolpern oder einen versehentlichen Tritt zur Folge haben kann.
  • Machen Sie Ihren Balkon hundesicher. Der kleine Körper des Yorkies passt zwischen so manche Gitterstäbe hindurch.
Tragetasche für Treppen Yorkshire Terrier
Treppen stellen für Yorkshire Terrier ein Problem dar. Daher bietet sich dann eine Tragetasche für die Treppe an.

Die Hausapotheke für den Yorkshire Terrier

Warum benötige ich eine Hausapotheke für meinen Hund?

Schnell ist es passiert. Der Hund tritt beim Gassigehen in eine Glasscherbe, frisst etwas Verdorbenes vom Wegesrand, bekommt zu Hause Durchfall oder Ähnliches.

Genau wie bei den Menschen passieren Unfälle eben oder Krankheiten brechen ohne Vorwarnung über einen herein. Gut also, wenn man gewappnet ist und immer eine gewisse Grundausrüstung zur Erstversorgung zu Hause hat.

Manchmal ist auch die Fahrt zur nächsten Tierarztpraxis oder Klinik sehr weit, oder es gibt in der Nähe keine Notfallsprechstunde. An Feiertagen oder Wochenenden ist dies besonders ärgerlich und besorgniserregend. Gut, wenn man also eine Hausapotheke hat, mit deren Hilfe man dem geliebten Vierbeiner vorerst helfen kann.

Falls Ihr Yorkie unter chronischen Beschwerden leidet oder gewisse Erkrankungen in regelmäßigen Abständen immer mal wieder auftreten, ist auch ein Vorrat an bekannten und wirksamen Medikamenten durchaus sinnvoll.

Und falls Sie auf Reisen gehen, sollte immer ein Erste-Hilfe-Set für den Hund mit ins Gepäck. Gerade in einer unbekannten Stadt oder im Ausland ist nicht immer sofort ein Tierarzt greifbar.

Was gehört in Notfall- oder Hausapotheke?

Hausapotheke fuer den Yorkshire-Terrier
Was gehört alles in die Hausapotheke für den Yorkshire Terrier?

Um alles schnell griffbereit zu haben, sollten möglichst alle Utensilien geordnet in einer geeigneten Box aufbewahrt werden. Ideal sind Behältnisse mit verschiedenen Fächern oder Abteilen.

Bei einer guten Ordnung finden Sie im Notfall die nötigen Dinge rasch und problemlos wieder. Machen Sie sich mit dem Inhalt gut vertraut und beachten Sie, dass einige Materialien ein Ablaufdatum haben (z.B. Verbandsmaterial) und regelmäßig erneuert werden müssen.

Zur Grundausstattung jeder Hundeapotheke sollte Folgendes gehören:

  • Abgerundete Pinzette (für Fremdkörper)
  • Zeckenzange
  • Fieberthermometer mit Einmalschutzhüllen
  • Maulkorb (auch der bravste Hund kann bei Schmerzen zuschnappen)
  • Verbandsschere
  • Einmalhandschuhe
  • Einwegspritzen (zur Eingabe von Medikamenten oder Flüssigkeit)
  • Kühlpad (Kühlschrank)
  • Diverses Verbandsmaterial: Synthetische Watte, Klebeband und Heftpflaster, Mullbinden und Kompressen, elastische (ggf. selbstklebende) Binden
  • Decke (zum warmhalten, bei großen Hunden erleichtert sie den Transport)
  • Saubere Tücher (Stofftaschentücher, Küchenhandtücher, kleine Gästehandtücher o.ä.)
  • Kleine Taschenlampe (z.B. um ins Maul zu sehen)
  • Wunddesinfektionsmittel und Lösungen zum Spülen/Reinigen
  • Augentropfen
  • Durchfallmittel / Kohletabletten
  • Wund- und Heilsalbe
  • Mittel gegen Parasiten (Flöhe, Milben, Zecken)
  • Ggf. Medikamente, die Ihr Terrier regelmäßig nehmen muss
  • Wichtige Telefonnummern (behandelnder Tierarzt, die nächste Tierklinik für Notfälle, Züchter etc.)

Ganz wichtig ist auch ein gutes Buch zum Thema “Erste Hilfe beim Hund”. Dieses sollte selbstverständlich nicht erst im Notfall zur Hand genommen werden.

Lesen Sie es aufmerksam durch und frischen Sie Ihre Kenntnisse von Zeit zu Zeit immer mal wieder auf.

Was sind Ihre Tipps für einen gesunden Yorkshire Terrier? Bitte hinterlassen Sie einen Kommentar!

 

19 Gedanken zu „Yorkshire Terrier Krankheiten

  1. Kaum bin ich mit meinem Yorky draußen, frisst er den nächsten Hundekot.
    Ich versuche es mit gutem Zureden, mit Schimpfen und wechsel alle 3 Monate das Fressen. Nützt alles nichts. Bin schon ganz verzweifelt. Hat jemand einen guten Rat für mich ?

    1. Eine Fahrt zu Tamme Hanken, dem XXL-Ostfriesen… das werden wir demnächst auch machen, da unser Yorkie nach meinem Gefühl einen Mangel an Verdauungsenzymen hat. Bin gespannt, ob Tamme für so ein lüttes Kerlchen dann auch Blättermagen empfiehlt! P.s.: Auf Facebook sind Tamme Hankens Sprechstundenzeiten zu finden und sonst auch auf seiner Homepage. Falls Sie ihn nicht kennen: er wohnt in FILSUM, in Ostfriesland , das liegt in der Nähe von Leer.
      LG Sabine Joost

    1. Ich würde ihre Zähne auf Zahnstein untersuchen, denn wenn sie Zahnstein hat und sich das Fell leckt, kann das sehr übel riechen. Kleine Hunde leiden oft an Zahnstein.

    2. Sehe mal die Zähne nach ich dachte auch immer das das Fell riecht aber es kam von den Zähnen seit ich die Zähne machen lassen habe riechen meine yorksterrier nicht mehr

  2. Hallochen, wir haben mit unserer Yorki-Dame (ca. 4 Jahre) zwei große Probleme. Das eine ist ihr linkes Auge. Die umliegende Haut schwillt immer wieder stark an, verliert jegliches Fell und ist sehr trocken. Wir haben schon versucht, mit Kokosöl die Haut feuchter und geschmeidiger zu bekommen, was aber nicht hilft. Auch eine Allergie auf das Futter schließen wir inzwischen so ziemlich aus, da wir inzwischen für sie nur noch Futter selbst kochen (Haferflocken und Rinderherzen/Innereien).
    Das nächste Problem ist ihr linker Hinterfuß. Sie kaut immer wieder wie besessen darauf herum, inzwischen ist er fast doppelt so groß wie die anderen Pfötchen, ebenfalls sehr trocken, Fell ist aber noch da. Sie davon abzuhalten, ist sehr schwer, da sie jede freie Sekunde nutzt und sich dafür sogar versteckt, weil sie weiß, dass sie es nicht darf. Zudem kommt, dass sie am ganzen Körper sehr “empfindlich” ist. Wenn man sie krault, zuckt sofort die Hinterpfote wie zum Jucken, dennoch drückt sie sich mit aller Kraft gegen die Fingernägel und kratzt sich auch gelegentlich blutig.
    Kurz zu ihrem Hintergrund: Wir haben sie mit ca. 1 1/2 Jahren aus schlechten Verhältnissen geholt. Sie war stark unterernährt, hat gerade mal 1,8 kg gewogen, heute wiegt sie fast 5 Kilo, ist aber nicht dick, sie hat auch noch mal trotz ihres Alters einen ziemlichen Wachstumsschub gehabt.
    Ca. 1 Jahr später wurde sie leider in einen Autounfall verwickelt, von dem sie vermutlich ein paar Hirnschäden davon trägt. Sie war 2 Tage im Koma und musste vieles wie laufen, springen usw. neu lernen. Deswegen vermutet unsere TÄ, dass die Probleme eben auf jene Hirnschäden zurück zu führen sind.
    Trotzdem wollen wir ihr natürlich helfen, verbinden ihre Füße, versuchen es mit Salben (Bepanthen, Propolis, Kokosöl, Arnica usw.) zu lindern, erzielen aber einfach keine Besserung.
    Hat jemand einen Rat oder eine Idee, woran es liegen könnte, was wir tun können?

    1. Hallo,
      erst mal ein großes Kompliment an Eure Yorki Dame das Sie einen starken Lebenswillen hat.Und ein Kopliment an Euch,das ihr bereit seit euer Herz ihr zu schenken und euch um sie kümmert,
      Nachdem was die kleine Dame alles erlebt hat und das sensible Wesen alles mitbekommen mußte würde ich auf etwas pychosomatisches tippen.
      Nachdem die Allergien ausgeschlossen sind und die TÄ meint das es auf Hirnschäden zurückzuführen ist.Es gibt bestimmt Tierärzte für Verhaltensauffäligkeiten oder Terapien wo an der Seele euer kleinen ansetzen. Viel Glück

    2. hall. habe selbst eine yorkihündin mit 5 mon. aus portugal mitgebracht, war als ganz kleiner welpe schon auf den balkon verbannt,ist dann gottseihdank im t,h. gelandet u. hat dann bei tierschützern mitpferden gelebt.
      wird jetzt 8 j-alt. bei diesen ganzen problemen würde ich das problem miot einem leberreinigenden mittel angehen,eine freundin hat mir dafür hepabesch empfohlen,die leber muss gereinigt werden, ist fast für alles an krankheiten der ausgangspunkt.
      mit. verständnissv. gr. marielle

  3. Helene 25.4.2016
    Wir haben vor 8 Tagen 2 kleine Yorkshire von 4 Monaten in Blaton Belgien gekauft beim Züchter gestern war ich in der Notaufnahme mit den 2 kleinen und meiner 14 Jährige da die kleine ständig husten und Durchfall einer geht das Fieber nicht runter bin so verzweifelt. Wir hatten einer wurde 18 Jahre alt musste ihn vor 4 Jahre erlösen aber jetzt haben wir noch eine von 14 Jahre,+ 8 Jahre, 3 Jahre, 1 Jahr und die 2 von 4 monaten, im ganzen 6 st.
    Jetzt besteht die Gefahr das die 2 kleine all meine andere Hunde mit anstecken mit einem Virus den sie hatten,mein 14 j ist schon angesteckt die 3 haben Spritzen bekommen aber 1 kleiner geht das Fieber nicht runter was kann ich noch tun ,kann einer mir Rat geben,hab panische angst alle Hunde zu verlieren

    1. Bei kindern macht man eiskalt wadenwickel. Wuerde ich mal versuchen. Muesste innerhalb weniger stunden sinken. Bei kindern alle 15 minuten wechseln

  4. Meine kleine ist jetzt 14 jahre alt u auf einmal sind ihre ohren innen schwarz.
    Woran liegt das? Das Fell ist hinten sehr oft zerwühlt trotz bürsten?

  5. Hallo
    Meine kleine ist 8 Monate . Vor 4 Wochen kam Sie in den Regen. Nun röchelt Sie nur noch und spuckt weises Zeug aus und nießt auch ständig. Sie hat bereits 11 Tage Antibiotika bekommen. Einen Saft für die Immunabwehr und nun schon 2 Spritzen für den Immunaufbau. Ihr geht es immer schlechter der Röchelhusten wird nicht besser und Sie schläft nun viel. Ausserdem hat Sie schon 200 gramm abgenommen.
    Hat jemand erfahrung ?? Was soll ich tun.

  6. Danke für deinen nützlichen Artikel.

    Ich stöbere bereits länger auf deinem interessanten Weblog.
    Und gerade musste mich mal zu Wort melden .

    Mache genauso weiter, freue mich schon auf die nächsten Beiträge

  7. Hallo, wir haben einen Yorkshire Terrier ist gut 15 Jahre alt, hat an einem Auge den grauen Star. Jetzt hat er öffters so ein wie Reizhusten, wenn er drausen ist gar nicht, sobald er wieder in der Wohnung ist fängt dies wieder an. Wir waren beim Tierarzt, der gab uns Sirup Benamin Expetorans mit Codein. Wir versuchten mit einer Spritze im dies einzugeben, keine Change funktionierte gar nicht. Der wehrte sich dagegen.. Wir wissen nicht was wir tun sollen damit dieser Husten etwas abklingt. Er isst normal und wenn wir nach drausen gehen läuft er ach aber ganz langsam, was wir auch Verständnis haben. Uns ist auch bekannt, dass die Luftröhre bei vielen Yorkshire etwas eng ist. Vielleicht haben Sie einen Vorschlag damit dieser Husten etwas besser wird. Vielen Dank für die Antwort.
    Freundliche Grüsse
    Louise Kuster

  8. hallo, bei meiner yorki-malteser hündin wurde im oktober das chuching-sndrom festgestellt. von dort an waren wir regelmäßig in der tierklinik. sie wurde mit dem medikament vetoryl gut eingestellt. nun ist sie tot donnerstag abend hat sie 2 mal auf geschrien und war sofort tot. der arzt sagte uns es muss ein schlaganfall bzw. hirnschlag gewesen sein. übringens sie war erst 1 2 jahre im november geworden ist das normal? VERSTEHE die WELT NICHt mehr.

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