Yorkshire Terrier Impfungen


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Yorkshire Terrier Impfungen – Was ist nötig, welche Impfung ist nicht sinnvoll?


Warum überhaupt impfen? Ähnlich wie beim Menschen, stellen Impfungen einen sicheren Schutz vor schweren Infektionskrankheiten dar.

Über eine Impfung wird das Immunsystem trainiert, um im Ernstfall richtig auf die Viren oder Keime reagieren zu können.

Ohne eine Impfung kann so manche Infektion im schlimmsten Fall sogar tödlich verlaufen.

In den ersten Tagen und Wochen zehren die jungen Welpen noch von den Antikörpern, welche sie von der Mutter mit auf den Weg bekommen haben. Doch das gilt eben nur für eine sehr kurze Zeit. Danach ist es wichtig, dass eine erste Grundimmunisierung vorgenommen wird, um den Hund vor schweren Infektionskrankheiten weiterhin schützen zu können.

Yorkshire Terrier Welpen impfen
Yorkshire Terrier Welpen impfen: welche Impfungen sind unbedingt nötig?

Aus diesem Grund werden auch bei den Impfungen für den Yorkshire Terrier zwischen den sogenannten notwendigen Impfungen und den empfohlenen Impfungen unterschieden.

Zu den notwendigen Impfungen (Core) bei einem Yorkshire Terrier gehören:

  • Staupe
  • Hepatitis contagiosa canis (HCC)
  • Leptospirose
  • Parvouirose
  • Tollwut

Als Hundebesitzer von einem Yorkshire Terrier sollte man sich bei diesen notwendigen Impfungen immer im Klaren darüber sein, dass einzelne Erkrankungen bei Hunden nicht nur gefährlich für das Tier sein können, sondern auch eine Bedrohung für den Menschen darstellen können, wenn diese mit den Keimen oder auch Viren in Kontakt kommen.

Klassisches Beispiel: Die Tollwut.

Die Impfung hat als Ziel im Körper Antikörper zu bilden.
Wird der Yorkshire Terrier geimpft, bildet er Antikörper aus.
Falls er später tatsächlich von den Krankheitserregern infiziert wird, stehen die entsprechenden Antikörper schon bereit. Das Immunsystem des geimpften Hundes kann die Infektion besiegen, bevor sich Krankheitssymptome entwickeln.

Um ein wenig mehr über die Impfungen für einen Yorkshire Terrier erfahren zu können, werden die einzelnen nun ein wenig näher vorgestellt.

Darüber hinaus wird der empfohlene Zeitpunkt für die erste Impfung genannt.

Staupe

Die Staupe ist eine gefährliche Viruserkrankung, welche unter anderen die Atemwege, den Verdauungstrakt und das Nervensystem des Hundes anfällt. Hunde können sich mit dem Staupe Virus bei infizierten Tieren anstecken. Meist über die Ausscheidung von Körperflüssigkeiten, wie Urin, Kot oder auch Nasensekret.

Staupe Virus Hund
Mikroskop-Aufnahme des Staupe Virus

Da die Viren zunächst über den Rachen zu den Bronchien wandern und schließlich über die Schleimhäute zu den unterschiedlichsten Organen, können demnach auch verschiedene Symptome auftreten:

Verdauungstrakt: Erbrechen, Futterunlust, Durchfall

Atemwege: Husten, eitriger Ausfluss aus der Nase, Atemnot

Nerven und Gehirn: epileptische Anfälle, Lähmungserscheinungen

Ungeimpfte Welpen gelten als besonders anfällig. Da der Verlauf der Staupe sehr unterschiedlich sein kann, jedoch auch zu einem tödlichen Verlauf führen kann, zählt die Staupe Impfung zu den wichtigen und notwendigen Impfungen bei einem Yorkshire Terrier.

Hepatitis contagiosa canis (HCC)

Yorkhire Terrier Impfung Welpenalter
Die erste Impfung erhält der Yorkshire Terrier bereits im Welpenalter.

Die Hepatitis contagiosa canis (HCC) wird auch als ansteckende Leberentzündung bezeichnet und durch das Canine Adenovirus-1 (CAV-1) hervorgerufen.

Viele Hunde bilden bei einer Infektion Antikörper, so dass der Verlauf teilweise gar nicht als Krankheit wahrgenommen wird.

Jedoch kann eine akute Leberentzündung auch zu einer chronischen Leberentzündung führen, welche dann dauerhaft zu Beschwerden führt.
Es gibt keine eindeutigen Symptome, die auf eine Leberentzündung hinweisen.
Mögliche Anzeichen sind jedoch:

  • Fieber,
  • Erbrechen,
  • Bauchschmerzen,
  • Gelbsucht

Hunde, die nicht gegen Hepatitis contagiosa canis (HCC) geimpft sind, können bei einer akuten Leberentzündung sehr heftig reagieren und teilweise kann die Infektion binnen weniger Stunden sogar zum Tode führen. Aus diesem Grund ist eine Immunisierung lebenswichtig für den Yorkshire Terrier.

Leptospirose

Impfpass Yorkshire Terrier
Alle Impfungen Ihres Yorkshire Terrier werden im Impfbuch eingetragen.

Bei der Leptospirose handelt es sich um eine bakterielle Infektionskrankheit, welche auch als Zoonose bezeichnet wird. Das bedeutet, dass diese Krankheit auch auf den Menschen übertragen werden kann.

Über 200 verschiedene Bakterienstämme werden zu der Leptospirose gezählt. Die Symptome sind sehr unspezifisch, so dass eine Diagnose meist nur über einen entsprechenden Test gestellt werden kann. Oftmals können folgende Verhaltensweise auf eine Infektion hinweisen:

Dehydrierung, Abgeschlagenheit, Fieber, Futterverweigerung

Auch hier kann der Verlauf der Krankheit sehr schwerwiegend sein, weshalb auch diese Impfung zu den Pflicht-Impfungen gezählt wird. Welpen erhalten daher die erste Impfung gegen Leptospirose.

Parvouirose

Die Parvouirose ist eine weltweit auftretende Viruserkrankung, die zudem auch hoch ansteckend ist. Besonders gefährlich sind diese Viren für ungeimpfte Welpen. Da das Virus die Zellen in unterschiedlichen Organen befällt, kann es beim Befall des Herzmuskels beispielsweise zum Versagen des Herz-Kreislaufsystems kommen.

Der Verlauf einer akuten Infektion endet nach 48 Stunden tödlich.
Bei einer Infektion mit Parvouirose zeigen Hunde meist folgende Symptome:

  • Körpertemperatur: Fieber bis zu 41 °C
  • Ernährung: Futterverweigerung
  • Verhalten: Teilnahmslosigkeit
  • Verdauungstrakt: es kommt zu schweren bis blutigen Durchfällen

Diese blutigen Durchfälle tragen dazu bei, dass die weißen Blutkörperchen stark abnehmen und somit der Hund außerdem für sekundäre Infektionskrankheiten anfälliger wird.

Eine Impfung für den Yorkshire Terrier ist mit acht Wochen vorgesehen.

Tollwut

Tollwut beim Yorkshire ist selten
Die Tollwut beim Yorkshire ist selten. Grund dafür sind die flächendeckenden Impfungen gegen Tollwut.

Die Tollwut ist eine Infektionskrankheit, welche bereits seit Jahrtausenden bekannt ist und ebenfalls vom Tier auf den Menschen übertragbar ist.

Der Verlauf ist tödlich. Aus diesem Grund gelten strengen Vorgaben, was eine Tollwutimpfung angeht.

Nicht nur Haustiere, wie eben der Yorkshire Terrier werden gegen Tollwut geimpft, sondern es werden auch Impfköder ausgelegt, um das Auftreten der Wilden-Tollwut weiter eindämmen zu können.

Füchse gelten nach wie vor als ein Träger des Virus. Wird ein Hund von einem Fuchs gebissen, der mit Tollwut infiziert ist, so endet das für einen ungeimpften Hund tödlich.

Das Auslegen von Impfködern hat bereits erste Erfolge gezeigt: In vielen Regionen konnte das Lyssavirus, welches Tollwut auslöst weites gehend unschädlich gemacht werden.

Doch nur eine fortlaufende und konsequente Impfung trägt dazu bei, dass es nicht zu einer tödlichen Infektion kommt.

Die drei Phasen der Tollwut
Da das Virus das zentrale Nervensystem angreift, schreitet die Krankheit in drei Phasen voran.

Wo liegt der Unterschied zwischen Grundimmunisierung und Wiederholungsimpfung?

Sind Impfungen immer sinnvoll
Sind Impfungen immer sinnvoll? Impfungen sind bei Hunden ein großes Streitthema.

Von einer Grundimmunisierung spricht man, wenn das Tier das erste Mal in seinem Leben geimpft wird. Da die Wirksamkeit des Impfstoffes nicht ewig vorhält oder über mehrere Impfung eine Immunisierung erst aufgebaut werden muss, sind Wiederholungsimpfungen in bestimmten Abständen notwendig.
In der Regel werden die Welpen in einem Alter von acht Wochen gegen die oben aufgeführten Infektionskrankheiten erstmalig geimpft.
Diese Impfungen legen den Grundstein für die kommenden Wiederholungsimpfungen, welche in unterschiedlichen Abständen vorgenommen werden müssen.

Grundimmunisierung: in der 8./12./.16. Lebenswoche und noch einmal im 15.Lebensmonat

Die jährlichen Wiederholungsimpfungen sind hart umstritten, denn selbstverständlich sind Impfungen nicht frei von Risiken und Nebenwirkungen.

Hierzu sollte man unbedingt ein klärendes Gespräch mit dem behandelnden Tierarzt suchen. Inzwischen sind viele Experten der Ansicht, dass eine Wiederholungsimpfung alle 2-3 Jahre vollkommen ausreichend ist.

Hunde würden länger leben, wenn ...: Schwarzbuch Tierarzt
Hunde würden länger leben, wenn …: Schwarzbuch Tierarzt

Das Buch: Hunde würden länger leben, wenn…: Schwarzbuch Tierarzt setzt sich mit dieser Thematik sehr kritisch auseinander und zeigt die Schattenseiten der Impfungen für Hunde.

Ein Buch, welches man als Hundebesitzer unbedingt lesen sollte, wenn man sich mit der Thematik Impfen auseinander setzen möchte.

Siehe hier

Was ist der EU-Heimtierausweis und was steht darin?

EU Heimtierausweis
Für die Reise ins Ausland ist der EU Heimtierausweis vorgeschrieben.

Im Juli 2004 wurde erstmals der EU-Heimtierausweis eingeführt und ist seit dem eines der wichtigsten Dokumente für Hundebesitzer.

Besonders dann, wenn es mit dem Vierbeiner einmal auf Reisen gehen soll.

Ohne einen gültigen EU-Heimtierausweis kann es zu Problemen beim Grenzübergang kommen.

Einige Staaten verweigern sogar die Einreise des Tieres, wenn kein gültiger Ausweis vorgelegt werden kann.

Dann verbringt der Hund seinen Urlaub nicht mit im Hotel, sondern unter Quarantäne am Flughafen.

Der Heimtierausweis wird zur Identifikation verwendet und ist ein wichtiges Ausweisdokument für das Haustier. Ausgestellt wird dieser vom zugelassenen Tierarzt.

Folgende Angaben sind im EU-Heimtierausweis enthalten:

  • Name und Adresse des Tierhalters
  • nach Möglichkeit ein Foto vom Tier
  • Name, Geburtsdatum (falls bekannt), Geschlecht und Art des Tieres
  • Angaben zum Fellkleid
  • Angaben zur Microchip-Nummer sowie Datum der Implantation des Chips
  • Impfungen mit Datum und Gültigkeit vom Tierarzt

Seit 2011 sind zur Kennzeichnung der Tiere keine Tätowierungen mehr zulässig, sondern nur noch die Microchips, welche mit den wichtigsten Daten zum Tier versehen sind.

Welche Impfungen sind für einen Yorkshire Terrier noch möglich?

Babesiose durch Auwaldzecke
Die Auwaldzecke überträgt die Krankheit Babesiose.

Neben den bereits ausführlich vorgestellten Pflicht-Impfungen gibt es noch die sogenannten Non-Core-Komponenten.

Hierbei handelt es sich um Impfungen, welche durchgeführt werden können, allerdings nicht gesetzlich vorgeschrieben sind.

Was allerdings nicht bedeuten soll, dass diese weniger wichtig sind.

Zu diesen Impfungen zählen:

  • Herpesvirus
  • Zwingerhusten
  • Babesiose
  • Borreliose

Laut den Empfehlungen sind diese Impfungen jedoch nur erforderlich, wenn ein erhöhtes Infektionsrisiko besteht. Das ist meist regional abhängig und kann mit Absprache eines Tierarztes geklärt werden.

Besondere Aufmerksamkeit sollte man diesen Impfungen jedoch schenken, wenn Reisen in andere Länder geplant sind. Oftmals bestehen dort andere Infektionsgefahren, so dass ein zusätzlicher Impfschutz zum Schutz des Tieres ernsthaft in Betracht gezogen werden sollte.

Welche Erfahrungen haben Sie mit Impfungen gemacht? Hat Ihr Yorkshire Terrier die Impfungen immer gut überstanden? Bitte hinterlassen Sie einen Kommentar!


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