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Verhaltensauffälligkeiten rasch erkennen und handeln – Wenn der Yorkshire Terrier krank ist


Yorkies sind in der Regel aufmerksame und bewegungsfreudige Gesellen, die gerne spielen und beschäftigt werden wollen.

Natürlich ist aber nicht jeder Yorkshire Terrier gleich und so gibt es auch ruhige Gemüter, die weniger lebhaft sind.

Auch mit dem Alter ändert sich oft das Verhalten der Hunde und sie werden als Senioren ein wenig gemütlicher.

Als aufmerksamer Besitzer kennt man das Verhalten seines Hundes am besten und kann somit einschätzen, was normal ist und was eher als ungewöhnlich einzustufen ist.

Jede Verhaltensänderung sollte dabei kritisch begutachtet und bewertet werden, denn sie könnte Anzeichen für eine drohende oder bereits ausgebrochene Krankheit sein. Schläft der Hund beispielsweise plötzlich viel und hat nicht wie sonst Lust auf Spielchen oder Gassigehen ist das ein Alarmzeichen.

Beobachtung und Aufmerksamkeit der Halter sind also die wichtigste Voraussetzung Erkrankungen beim Yorkshire Terrier schnellstmöglich zu erkennen und entsprechend zu handeln.


Wann sollte man mit dem Yorkshire Terrier zum Arzt gehen?

Yorkshire Terrier Krankheiten
Zögere nicht allzu lange mit Deinem Yorkshire Terrier zum Tierarzt zu gehen. Er erkennt schnell typische Erbkrankheiten.

Jedes ungewöhnliche Verhalten des Yorkies sollte ernst genommen werden. Besonders, wenn es zum ersten Mal auftritt.

Bei einigen wenigen Erkrankungen, mit denen der Halter bereits Erfahrung sammeln konnte, kann auch eine Therapie zu Hause angestrebt werden.

Wichtig hierbei jedoch: Sollte nach wenigen Tagen keine Besserung eintreten, ist ebenfalls medizinischer Rat vom Fachmann gefragt.

Auf keinen Fall alleine über einen längeren Zeitraum am eignen Hund rumdoktern. Dies könnte mehr Schaden anrichten als nutzen. Im Zweifelsfall immer in die nächste Tierklinik oder zum Arzt fahren.

Im Folgenden findest Du eine Auflistung von Symptomen beim Hund, die ein Vorstellen beim Tierarzt unabdinglich machen:

  • Husten
  • Würgen oder Erbrechen
  • Häufiges Niesen / laufende Nase (flüssiges Sekret oder zäher Schleim)
  • Erbrechen
  • Durchfall
  • Andauernde Appetitlosigkeit
  • Ausfluss aus den Augen
  • Verletzungen (Wunden, Kratzer, Bisswunden anderer Hunde, Schnitte)
  • Vermehrter Durst
  • Abgeschlagenheit / Teilnahmslosigkeit / viel Schlaf
  • Blutiger Kot / blutiger Urin
  • Vermehrtes Wasserlassen
  • Lahmheit
  • Beulen und Schwellungen
  • Starker Juckreiz / Insektenstiche / vermehrtes Kratzen oder Lecken
  • Fellveränderungen / Haarausfall / stumpfes Fell
  • Hautveränderungen / Schuppen / Rötungen
  • Schmerzen (Wimmern oder Jaulen bei Berührung, Schonhaltung)
  • Probleme mit den Ohren (Ausfluss, Verkrustungen, Kopfschütteln)

Am besten ist es, schon beim Auftreten der ersten Symptome den Hund einem Doktor vorzustellen. Leider warten viele Besitzer erst mal ab, um zu sehen, wie es sich entwickelt.

Yorkshire Terrier Krankheiten Erkennen
Du erkennst bei Deinem Yorkie am schnellsten ob er sich anders verhält als sonst. Häufig ist eine Krankheit die Ursache für das abnormale Verhalten.

Diese Sorglosigkeit kann jedoch schwerwiegende Probleme und am Ende auch erhebliche finanzielle Kosten nach sich ziehen. Der Heilungsprozess wird womöglich unnötig in die Länge gezogen und im schlimmsten Fall können Erkrankungen auch chronisch werden. Also nicht warten, bis es wirklich akut wird, sondern zeitnah handeln.


Was tun bei …?

Der Yorkshire ist krank: a) Durchfall

Durchfall ist eine recht häufige Erkrankung und zum Glück meist harmlos. Der Hund muss häufiger Kot absetzen als sonst und kann den Stuhlgang oft nicht richtig kontrollieren, sodass es auch zum Malheur in der Wohnung kommen kann.

Binnen kürzester Zeit sollte der Durchfall in der Regel aber wieder abklingen. Das Aussehen und die Form des Kots können dabei erheblich variieren (breiig, flüssig, schleimig, Blutbeimengungen) und geben häufig Aufschluss über oder zumindest Hinweise auf die Ursache der Erkrankung.

Der Yorkshire Terrier hat oftmals ein sehr sensibles Verdauungssystem, weshalb er mitunter zu Durchfall neigen kann, wenn er etwas frisst, was normalerweise nicht auf seinem Speiseplan steht oder das gewohnte Futter plötzlich gewechselt wird.

Ursachen für Durchfall beim Yorkshire:

  • Falsche Ernährung oder Futterunverträglichkeit 
  • Zu rasche Futterumstellung
  • Parasiten im Darmtrakt
  • Virale oder bakterielle Erkrankungen. 
  • Stress
  • Medikamentenunverträglichkeit / Nebenwirkungen von Medikamenten
  • Vergiftung oder verdorbenes Futter
  • Genetische oder chronische Erkrankungen

Behandlung:
Die Behandlung richtet sich natürlich nach der konkreten Ursache der Erkrankung und es kann unterschiedlich lange dauern, bis der Durchfall auskuriert ist. Nimm wenn möglich eine Kotprobe mit zum Arzttermin.

  • Den Hund 24-48 Stunden fasten lassen und dabei reichlich Trinkwasser zur Verfügung stellen, damit Dehydration (besonders gefährlich für Welpen) vorgebeugt wird.
  • Nach der Fastenperiode mit Schonkost anfangen (matschig gekochter Reis mit magerem Fisch oder Hühnchen, Karotten, Hüttenkäse etc.). Kleine Portionen über den Tag verteilen.
  • Medikamente nur nach Absprache oder Besuch beim Arzt verabreichen.
  • Wurmkur, Antibiotikagabe, Kohletabletten etc.

Ist der Durchfall blutig, sehr häufig oder sehr flüssig solltest Du keinesfalls das Fasten abwarten, sondern sofort eine Tierarztpraxis aufsuchen. Das Gleiche gilt bei Welpen.

Der Yorkshire ist krank: b) Erbrechen

Auch Erbrechen kommt hin und wieder vor und ist erst mal kein Grund zur Panik. Jeder hat sicherlich schon einmal beobachtet, wie sein Hund Gras frisst, um sich zu übergeben.

Häufig tun Hunde dies, weil der Magen übersäuert ist. Der Yorkie mit seinem empfindlichen Verdauungssystem ist da keine Ausnahme.

Ursachen für Erbrechen:

  • Giardien YorkshireTerrier
    Giardien sind manchmal Ursache für Erbrechen.

    Vergiftung

  • Erkältung
  • Fremdkörper verschluckt
  • Futterunverträglichkeit
  • Schlingen beim Fressen
  • Parasiten
  • Giardien
  • Viruserkrankungen
  • Gastritis
  • Diabetes mellitus
  • Stress
  • Leber- oder Nierenerkrankungen
  • Magendrehung
  • Reisekrank

Behandlung:

  • Eine Fastenzeit von mindestens 24 Stunden ist auch hier angeraten, damit der Magen sich beruhigen kann.
  • Viel frisches Trinkwasser anbieten. Einige Hunde erbrechen sich sofort wieder nach dem Trinken, trotzdem sollte ausreichend Flüssigkeit angeboten werden.
  • Bei weiteren Krankheitssymptomen wie Fieber, Abgeschlagenheit, Durchfall, Blut im Erbrochenen und Ähnlichem sofort den Arzt aufsuchen.
  • Der Tierarzt wird überprüfen, ob eine Vergiftung vorliegt, oder ein Fremdkörper im Hals steckt, der den Brechreiz verursacht.
  • Ggf. Medikamentengabe nach Absprache mit dem Arzt, welche die Übelkeit lindern können.
  • Schonkost in mehreren kleinen Portionen am Tag füttern, wenn es dem kleinen Patienten merklich besser geht und die Symptome langsam abmildern. Auch hier empfiehlt sich Reis, Hühnchen, Kartoffeln Karotten oder Nudeln.

Der Yorkshire ist krank:  c) Ohrenentzündungen

Wenn der Hund unablässig den Kopf schüttelt, sich häufig an den Ohren kratzt oder den Kopf in Schieflage hält, liegt mit ziemlicher Sicherheit eine Ohrentzündung vor. Rieche doch mal am Öhrchen.

Falls es unangenehm stinkt und zudem noch dreckig oder gerötet aussieht, solltest Du sofort zum Tierarzt fahren. Leider haben Yorkshire Terrier häufiger Ohrenprobleme bedingt durch den starken Haarwuchs. Ohrenschmalz verklebt die Haare und es kommt zu einer Verstopfung des Gehörgangs.

Ursachen für Ohrenschmerzen:

  • Parasiten, wie z.B. Milben. Diese können eine allergische Reaktion im Ohr hervorrufen.
  • Futterunverträglichkeit / Allergien 
  • Bakterien
  • Verstopfung durch verklebte Haare durch Produktion von zu viel Ohrenschmalz
  • Fremdkörper
  • Dauerhaft feuchte Ohren
  • Hefepilze
  • Kleine Wunden im Gehörgang begünstigen Ausbreitung von Bakterien

Behandlung von Ohrenschmerzen:

  • Futterumstellung
  • Entfernen des Fremdkörpers
  • Antibiotikagabe
  • Ohrentropfen (auch zur Vorbeugung) / Ohrensalbe
  • Regelmäßige Reinigung des Ohrs mit einem weichen Lappen (keinesfalls ein Wattestäbchen benutzen!)
  • Nasse Ohren abtrocknen
  • Wunden versorgen
  • Regelmäßige Kontrolle auf Ohrmilben etc.

Welches sind typische Yorkshire Terrier Krankheiten?

Rassetypische Krankheiten Yorkshire Terrier
Was sind typische Yorkshire Terrier Krankheiten?

Ein guter Züchter legt sein Augenmerk vor allem auf die Gesundheit und das Wesen seiner Zuchttiere.

Doch Geldgier, falscher Ehrgeiz oder auch Besitzer auf der Suche nach dem perfekt aussehenden Yorkie setzen da oftmals andere Prioritäten.

Vor allem schön muss der Hund aussehen und dem Rasseideal ganz nah kommen. Die Gesundheit bleibt da leider manchmal auf der Strecke.

Darum ist der Yorkshire Terrier vor rassetypischen Krankheiten leider nicht gefeit, die sogar in seriösen Zuchten auftreten können.

Gendefekte und andere Krankheiten äußern sich dabei manchmal nicht sofort im Welpenalter, sondern tauchen erst im Laufe der Entwicklung auf.

Ärgerlich für den ahnungslosen Besitzer und oft leidvoll für das Tier. Besonders die Verpaarung bereits auffälliger Elterntiere oder zu enge Blutsverwandtschaft sind Ursachen für Erbkrankheiten.

Folgende Krankheiten und Auffälligkeiten scheinen dabei besonders häufig bei Yorkshire Terriern aufzutauchen:

Typische Yorkshire Terrier Krankheiten: Sensibles Verdauungssystem

Ein gut verträgliches Futter will gefunden werden und sollte nach Möglichkeit nicht mehr gewechselt werden. Yorkies können empfindlich auf Umstellungen reagieren und quittieren dies mit Durchfall oder Erbrechen. Außerdem kann ungeeignetes Futter Allergien und Hautprobleme hervorrufen.

Typische Yorkshire Terrier Krankheiten:  Augenerkrankungen

Ungewöhnliches und abnormales Wimpernwachstum, Grauer Star (führt zu einer Eintrübung der Augenlinse und zu einem eingeschränkten Sehvermögen), trockenes Auge, Absterben der Netzhaut etc.

Typische Yorkshire Terrier Krankheiten: Nierenerkrankungen und Blasensteine

Nierendisplasie beschreibt eine Krankheit, bei der gesundes Nierengewebe durch Zysten (flüssigkeitsgefüllte Bläschen) ersetzt wird und die Nieren in ihrer Funktionstüchtigkeit stark einschränkt. Andere Nierenerkrankungen können ebenfalls auftreten und Yorkies neigen außerdem zur Blasensteinbildung.

Typische Yorkshire Terrier Krankheiten:  Hautallergien

Allergische Reaktionen können Ausschläge hervorrufen und zu Fellverlust führen. Besonders häufig scheint falsches Futter der Verursacher für dieses Phänomen zu sein. Die Haut des Yorkies neigt zudem zu Trockenheit, Entzündungen und Rötungen sowie Schuppenbildung.

Typische Yorkshire Terrier Krankheiten:  Luftröhrenkollaps und Cushing-Syndrom

Die knorpeligen Wände der Luftröhre werden mit fortschreitendem Alter weich und immer schwächer, bis sie schließlich zusammenfallen können. Es wird vermutet, dass das Tragen eines Halsbandes verbunden mit starkem Ziehen an der Leine solch einen Kollaps begünstigen kann. Darum wird Yorkie-Besitzern zur Verwendung eines Geschirrs dringend geraten.

Typische Yorkshire Terrier Krankheiten:  Wasserkopf und unvollständig geschlossene Schädeldecke

Typische Yorkshire Terrier Krankheiten: Gelenk- und Knochenerkrankungen:

Yorkshire Terrier neigen zu einer herausspringenden Kniescheibe. Dieses Krankheitsbild wird in unterschiedliche Grade unterteilt und kann wenig Einfluss auf das Wohlbefinden haben oder zu dauerhafter Lahmheit und starker Einschränkung führen.

Weitere Erkrankungen sind Wachstumsstörungen der Ellenbogenknochen, Oberschenkelknochendegeneration, Hüftgelenkprobleme.

Typische Yorkshire Terrier Krankheiten:  Neigung zu Karies und Parodontose sowie erschwerter oder gar unvollständiger Zahnwechsel im Welpenalter

Vorsicht ist besser als Nachsicht!

Ein guter Tierarzt weiß um die rassetypischen Erkrankungen des Yorkshire Terriers. Darum lassen viele Besitzer Vorsicht walten und stellen ihren Yorkie einmal im Jahr zum Routinecheck in der Praxis vor. Dies kann prima mit dem jährlichen Impftermin zusammen geschehen.

Der Arzt untersucht dabei den allgemeinen Gesundheitszustand des Hundes und legt besonderes Augenmerk auf typische Yorkshire-Beschwerden.

So können beginnende Krankheiten frühzeitig erkannt und behandelt werden. Dem Yorkie bleibt womöglich viel potenzielles Leid erspart und die Besitzer schonen ihre Nerven und ihren Geldbeutel, weil langwierige Therapien erst gar nicht von Nöten werden und der Yorkie gesund bleibt.


Hände weg von Teacup-Hunden!

„Immer kleiner, immer niedlicher“ scheint die Devise einiger Züchter zu sein, die sogenannte Teacup-Yorkies heranzüchten.

Doch Vorsicht: Das Leid dieser Mini-Hunde ist oft sehr groß. So kann es vorkommen, dass der Schädel einfach zu klein für das heranwachsende Gehirn ist oder der Kiefer nicht ausreichend Platz bietet, wenn die bleibenden Zähne nach dem Zahnwechsel kommen. Teure Operationen sind häufig die Folge und nicht selten sind Fehlbildungen nicht nur schmerzlich, sondern auch tödlich, wenn die Tiermedizin nicht weiterhelfen kann.

Augen auf beim Züchter!

Ein guter und verantwortungsvoller Züchter wird Dir darum immer erlauben, sich die Elterntiere des Welpen anzusehen, ebenso wie die Räumlichkeiten in denen gezüchtet und aufgezogen wird.

Begutachte alles genau und achte neben Sauberkeit vor allem auf das Verhalten der dort gehaltenen Hunde. Gibt es Auffälligkeiten? Wirken die Eltern oder Welpen krank, apathisch oder in sonst irgendeiner Weise nicht normal? Wie ist der Bewegungsablauf, wie der Körperbau? Ein guter Züchter wird es tunlichst vermeiden, Tiere mit Erbkrankheiten zu verpaaren und so genetische Defekte zu fördern.

Leider gibt es jedoch immer schwarze Schafe und so wird aus Geldgier oder falsch verstandenem Züchterstolz darüber hinweggesehen. Die Yorkshire Terrier und ihre zukünftigen Besitzer sind am Ende die Leidtragenden.

Unterstütze solche Zuchten nicht, auch wenn Du aus Mitleid einen Welpen kaufen würdest. Solange sich mit unseriöser Zucht Geld machen lässt, wird von fraglichen Zuchtmethoden leider nicht abgesehen.


Tipps für ein gesundes Yorkshire Terrier-Hundeleben!

  • Kaufe nur Tiere von seriösen Züchtern.
  • Vermeide Teacup-Zuchten und Mitleidskäufe.
  • Stelle Deinen Yorkie einmal im Jahr zum Routinecheck dem Tierarzt vor, damit mögliche (Erb-) Krankheiten frühzeitig erkannt und behandelt werden.
  • Sei gewissenhaft bei Impfungen.
  • Beobachte den Hund aufmerksam und suche bei Verhaltensauffälligkeiten eine Praxis auf.
  • Prüfe regelmäßig beim Gassigehen Kot und Urin auf Aussehen und Beschaffenheit und lass den Hund nichts vom Wegesrand fressen (Giftköder!).
  • Füttere hochwertiges und gut verträgliches Futter.
  • Um dem Herausspringen der Kniescheibe entgegenzuwirken, sollten besonders Welpen keine Treppen steigen oder vom Bett oder Sofa springen.
  • Regelmäßige Fellpflege lässt das Haarkleid nicht nur strahlen, sondern Du erkennst auch frühzeitig Veränderungen und möglichen Parasitenbefall.
  • Reinige die stark behaarten Ohren regelmäßig und trockne diese nach einem Spaziergang im Regen immer ab.
  • Achte auf ausreichend Bewegung und beschäftige Deinen Yorkshire mit Spielen und kleinen Aufgaben (siehe Yorkshire Terrier beschäftigen). Nur weil der Yorkie klein ist, braucht er nicht weniger Auslauf als ein großer Hund.
  • Vermeide Halsbänder beim Gassigehen und nutze stattdessen lieber ein gut sitzendes Geschirr.
  • Sei aufmerksam im Haushalt. Ein Yorkshire Terrier ist klein und kann leicht übersehen werden, was stolpern oder einen versehentlichen Tritt zur Folge haben kann.
  • Mache Deinen Balkon hundesicher. Der kleine Körper des Yorkies passt zwischen so manche Gitterstäbe hindurch.
Tragetasche für Treppen Yorkshire Terrier
Treppen stellen für Yorkshire Terrier ein Problem dar. Daher bietet sich dann eine Tragetasche für die Treppe an.

Die Hausapotheke für den Yorkshire Terrier

Warum benötige ich eine Hausapotheke für meinen Hund?

Schnell ist es passiert. Der Hund tritt beim Gassigehen in eine Glasscherbe, frisst etwas Verdorbenes vom Wegesrand, bekommt zu Hause Durchfall oder Ähnliches.

Genau wie bei den Menschen passieren Unfälle eben oder Krankheiten brechen ohne Vorwarnung über einen herein. Gut also, wenn man gewappnet ist, und immer eine gewisse Grundausrüstung zur Erstversorgung zu Hause hat.

Manchmal ist auch die Fahrt zur nächsten Tierarztpraxis oder Klinik sehr weit, oder es gibt in der Nähe keine Notfallsprechstunde. An Feiertagen oder Wochenenden ist dies besonders ärgerlich und besorgniserregend. Gut, wenn man also eine Hausapotheke hat, mit deren Hilfe man dem geliebten Vierbeiner vorerst helfen kann.

Falls Dein Yorkie unter chronischen Beschwerden leidet oder gewisse Erkrankungen in regelmäßigen Abständen immer mal wieder auftreten, ist auch ein Vorrat an bekannten und wirksamen Medikamenten durchaus sinnvoll.

Und falls Du auf Reisen gehst, sollte immer ein Erste-Hilfe-Set für den Hund mit ins Gepäck. Gerade in einer unbekannten Stadt oder im Ausland ist nicht immer sofort ein Tierarzt greifbar.

Was gehört in Notfall- oder Hausapotheke?

Hausapotheke fuer den Yorkshire-Terrier
Was gehört alles in die Hausapotheke für den Yorkshire Terrier?

Um alles schnell griffbereit zu haben, sollten möglichst alle Utensilien geordnet in einer geeigneten Box aufbewahrt werden. Ideal sind Behältnisse mit verschiedenen Fächern oder Abteilen.

Bei einer guten Ordnung findest Du im Notfall die nötigen Dinge rasch und problemlos wieder. Mache Dich mit dem Inhalt gut vertraut und beachte, dass einige Materialien ein Ablaufdatum haben (z.B. Verbandsmaterial) und regelmäßig erneuert werden müssen.

Zur Grundausstattung jeder Hundeapotheke sollte Folgendes gehören:

  • Abgerundete Pinzette (für Fremdkörper)
  • Zeckenzange
  • Fieberthermometer ggf. mit Einmalschutzhüllen
  • Maulkorb (auch der bravste Hund kann bei Schmerzen zuschnappen)
  • Verbandsschere
  • Einmalhandschuhe
  • Einwegspritzen (zur Eingabe von Medikamenten oder Flüssigkeit)
  • Kühlpad (Kühlschrank)
  • Diverses Verbandsmaterial: Synthetische Watte, Klebeband und Heftpflaster, Mullbinden und Kompressen, elastische (ggf. selbstklebende) Binden
  • Decke (zum warmhalten, bei großen Hunden erleichtert sie den Transport)
  • Saubere Tücher (Stofftaschentücher, Küchenhandtücher, kleine Gästehandtücher o.ä.)
  • Kleine Taschenlampe (z.B. um ins Maul zu sehen)
  • Wunddesinfektionsmittel und Lösungen zum Spülen/Reinigen
  • Augentropfen
  • Durchfallmittel / Kohletabletten
  • Wund- und Heilsalbe
  • Mittel gegen Parasiten (Flöhe, Milben, Zecken)
  • Ggf. Medikamente, die Dein Terrier regelmäßig nehmen muss
  • Wichtige Telefonnummern (behandelnder Tierarzt, die nächste Tierklinik für Notfälle, Züchter etc.)

Ganz wichtig ist auch ein gutes Buch zum Thema „Erste Hilfe beim Hund“. Dieses sollte selbstverständlich nicht erst im Notfall zur Hand genommen werden.

Lies es aufmerksam durch und frische Deine Kenntnisse von Zeit zu Zeit immer mal wieder auf.

Was sind Deine Tipps für einen gesunden Yorkshire Terrier? Bitte hinterlasse einen Kommentar!

 

Dieser Beitrag hat 33 Kommentare

  1. Hallo und guten abend…
    Mein anliegen ist folgendes. Der 9 jährige yorki rüde meiner mama zeigt seit geraumer zeit beunruhigende verhaltensauffälligkeiten. Er knurrt mitglieder der familie an und versucht auch zu beißen( meist in die schuhe) dies geschieht jedoch ohne grund und jeglichen anderen anlass. Mal liegt er mit auf dem sofa und lässt sich kraulen und im nächsten moment knurrt er und schnappt nach der hand.
    Ich mache mir sorgen das dieses verhalten noch mehr ausarten könnte.
    Wir hatten den verdacht das er vielleicht schmerzen haben könnte aber die tierärztliche untersuchung war ohne befund.
    Hat vielleicht jemand eine idee wie man hm dieses verhalten abgewöhnen könnte noch bevor seine anfälle ein böses ende nehmen?

    1. Hallo Juliane,

      hat der Yorkie dieses Verhalten in seinen 9 Jahren noch nie zuvor gezeigt? In welchen Situationen tritt es auf? Es muss einen Auslöser geben und Schnappen oder Beißen kann viele Gründe haben, wie beispielsweise Angst, Rangkämpfe, Schmerzen oder auch ein Schreckmoment. Könnte es sein, dass der Yorkie Ihrer Mutter nicht (mehr) gut hören oder sehen kann?

      Wenn der Tierarzt gesundheitliche Probleme oder Schmerzen beim Hund ausschließen kann, wäre ein Hundetrainer sicherlich angeraten, der sich die Problematik vor Ort anschaut und herausfindet, was das Beißen auslöst. Nur wenn der Grund für dieses Verhalten gefunden wird, werden Sie sicherlich eine Methode finden, ihm das wieder abzugewöhnen.

      Viel Erfolg,
      Vanessa

  2. Hallo, meine Freundin hat tageweise den kleinen Yorki, schulterhöhe 25 cm, 6 Jahre zur Betreuung. Damit der Hund Auslauf bekommt, lässt sie ihn am Fahrrad nebenher laufen. Der kleine ist dann nur am hinterher galoppieren, also er hüpft die ganze Zeit nur wie ein Hase hinterher um nach zu kommen und das oft über längere Strecke. Sie meint, der Hund braucht Bewegung und wenn’s ihm zuviel wird, wird er schon langsam gehen, dann würde sie ihn in den Fahrradkorb setzen.
    Kann das wirklich für den Kleinen gesund sein und wie belastet es seinen Rücken ??
    Wie lang oder soll so ein Yorki überhaupt laufen um nicht Überbelastet werden ?

    1. so ein blödsinn ein yorki ist ja kein schäferhund der hat ja viel kürzere beine,viel besser währe es auf einer wiese mit ihm herumtollen da kann er zeigen wenn er genug hat

      1. Hallo Herta!

        Stimmt, wirklich optimal ist das Laufen neben dem Rad sicherlich nicht für einen Yorkie. Unter bestimmten Voraussetzungen mag es aber in Ordnung gehen. So wie die Thread-Erstellerin es beschreibt, klingt es jedoch eher ungünstig.

        Liebe Grüße,
        Vanessa

    2. Hallo Katrin,

      der Yorkshire Terrier ist nicht auf langes, ausdauerndes Laufen gezüchtet worden. Darum ist das Laufen neben dem Fahrrad für einen Yorkie sicherlich auch nur bedingt geeignet. Keinesfalls sollte er an einer Leine nebenher laufen. Rennt er hingegen „offline“ mit, ist es sicherlich vertretbar, aber nur, wenn sich der Radfahrer dem Tempo des Hundes anpasst und nicht umgekehrt. Außerdem sollte es sich um kurze Strecken handeln und der Vierbeiner muss gut abrufbar sein. Das Pensum sollte langsam und schrittweise gesteigert werden, um den Hund nicht zu überlasten. Ansonsten ist der Terrier sicherlich besser in einem Fahrradkorb aufgehoben. Bevor der Yorkie jedoch neben dem Rad herläuft, sollte ein kurzer Check beim Arzt anstehen, um sicher zu sein, dass der Hund fit genug dafür ist.

      Ihre Beschreibung, wie der Yorkie hinter dem Rad Ihrer Freundin herhetzt und dies über längere Strecken, klingt hingegen wenig ideal. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es gesund ist.

      Beste Grüße,
      Vanessa

  3. hallo meine kleine maus wurde nicht mal 9 jahre alt ständig war was anderes erst gebährmuter vereiterung dann hatte der tierarzt nicht operriert und die bauchdecke wölpte sich noch mal op in einer anderen tierklinik dann wasser in der lung und herzfehler also herztabletten und wasser tapletten bekommen dann ständig krank und spritzen bekommen wo sie dann gebissen hat zu letzt war sie in der ecke frühs vorher stellten sie noch fest bei blutuntersuchung lunge herz ok aber die entzündungswerte nicht dann wenn ich sie hoch gehoben habe schmerzen bauch irgend was stimmt nicht wwieder zu tierarzt der sagte einschläfern bevor er sie erst mal untersucht hatte oder geröngt hatte nichts er hat sie einfach an dem tag eingeschläfert jetzt zeigen wir ihn an den tierarzt es ist unverschämt zu vor habe ich von einer freundin gehör das ihre katze vergiftet wurde sie wohnt wo anders und sie hatte sich ständig ebrechen müssen der selbe tierarzt gab der katze nur ne spritze das sie sich nicht mehr übergiebt das war alles sie starb

    1. Hallo Petra,

      ich bin absout geschockt. Erst einmal tut es mir leid, dass Sie so eine Odysee mit Ihrem Yorkie durchmachen mussten. Noch mehr tut es mir leid, dass diese dann so schrecklich enden musste.

      Waren Ihre Hündin die ganze Zeit bei dem gleichen Tierarzt in Behandlung? Was hat er Ihnen für Gründe für die Euthanasie genannt? Sie müssen ja Ihre Zustimmung geben. Ich finde es heftig, dass die Hündin ohne eine Untersuchung eingeschläfert wurde. Bitte halten Sie uns auf dem Laufenden, was nun weiter passiert.

      Ganz liebe Grüße und viel Kraft,
      Vanessa

  4. das ist nun nicht mal einen monat her unsere maus wurde am 21.05.2019 einfach eingeschläfert

    1. Liebe Petra,

      Ihr Verlust tut mir unendlich leid.

      Ganz liebe Grüße,
      Vanessa

  5. Sehr geerte Dammen und Herren
    mein Nahme ist Tobias aus 39365 und hatte einen Hunde (Yorkshire Mix knapp 9,5 Jahre) der Regelmäßig beim Tierarzt war.
    Als ich zur Jährlichen Kontrolle gefahren bin und sie den Hund untersuchte ( Abgetastet) stellte sie wohl fest das er was mit dem Herzen hat und Wasser in der Lunge darauf hin gab sie mir Tabletten für beides. Ich sollte sie geben und nach 14 Tagen wieder kommen was ich auch getan habe,sie fragte mich nur ob es auffälligkeiten gab und ich Antworte mit nein darauf hin ohne das sie ihn nochmals Untersuchte sagte sie zu mir geben sie die Tabletten weiter und wir sehen uns im Nowember wieder.Sie sagte noch das er mit den tabletten noch einige Jahre leben könnte.Ich kenne mich nicht aus und muß mich drauf verlassen was meine Tierärztin sagt wenn ich das selber könnte brüchte ich keinen.Ich hab ihr mein geliebten Hund anvertraut und jetzt ein bissen nach 8 Wochen ist er Tot.
    Ich sagte noch das ich es mir garnicht vorstellen könnte da er wie immer war.Hat getobt,gespielt,ist wie immer durch den Garten geflitzt,hat nomal gegessen und getrunken.Da bekam ich nur von ihr zu hören (Das kann er auch alles machen bis die Lunge Voll ist mit Wasser und dann fällt er um und ist Tot)also musste ich es ja glauben und gab ihm die Tabletten weiter.Letzten Samstag bekamm er wieder eine und Sonntag war es mit ihm so schlimm das wir eine Bereitschaft gesucht( gott sei Dank) haben und sind mit im so schnell es ging zum Tierartz gefahren der konnte aber leider nix mehr machen und wir mussten ihn einschläfern lassen.Ich sagte zu ihm das er diese Tabletten bekommen hat darauf hin sagte er das die ganz schön stark sind.Habe ihn gesagt das er auch jedes Jahr seine Impfungen hatte auch gegen Zecken da lies er bloß Lauten das es wohl zu viel war.Wollte darauf hin ein Bericht haben mit dem was er gesagt hat und da hies es wieder anders (kann mir denken das sich die Artze nichts untereiander vorwerfen).Habe mich jetzt selber schlau gemacht und überall was ich gelesen habe heißt es er muss auf Tabletten eingestellt werden und das wurde er nicht genauso wie Rönkten und Blutabnahme.Habe nie gesehen das blut abgenommen worde oder das er gerönkt wurde es gab keine Blutbilder und keine Rönktenbilder.Vor zwei jahren wurde er auch Kastriert weil er wohl was mit der Prostata hatte was ich jetz auch schon nicht mehr Glaube. Habe jetzt von einigen Leuten erfahren das sie auch solsche Probleme hatten und haben gewechselt.Einige Leute würden auch zu mir stehen wenn es hart auf hart kommt.Habe auch schon mit einer Anwältin kontakt aufgenommen und muß auf Rückantwort warten.Ich habe den verdacht das die Tabletten im das leben genommen habt weil vorher war garnix.Das alles hat uns am Sonntag so umgehauen das wir seid dem nicht Schlafen können und meine Frau seid Sonntag nicht mal was gegessen hat.Man hat vorher keine Anzeichen gesehen das es ihn so schlecht ging bis Sonntag Morgen um 8 Uhr wo wir sofort losgefahren sind und um 9.30 Uhr war er Tot.
    Mein Hund bringt es mir nicht wieder aber eineigen anderen Tieren.

    Mit freundlichen Grüßen

    Tobias

    1. Letzten Sonntag heißt 08.09.2019. Habe auch schon an die Landertieraztkammer in Halle Geschrieben muss aber auf Antwort warten.So eine Tierärtztin darf nicht weiter machen sie macht wohl nur damit Geld aber die Tiere sind ihr egal…mfg

    2. Hallo Tobias!

      Dein Beitrag ist sehr emotional und ich kann aus jeder Zeile herauslesen, wie unendlich traurig Du bist und wie verzweifelt. Da geht man mit einem scheinbar gesundem Hund zur Kontrolle und wenige Wochen später ist er tot. Ich kann mir vorstellen, wie geschockt Ihr seid.

      Ja, wir legen das Wohl unserer Vierbeiner in die Hände von Tierärzten. Wir glauben, was diese uns erzählen und wollen doch eigentlich nur das Beste für unsere Hunde. Natürlich machen Ärzte auch hin und wieder Fehler, aber ein Tierarzt, der womöglich nur aus Gewinnsucht heraus handelt? Das ist unakzeptabel. Ich kenne die Ärzte nicht, die Du besucht hast. Wer Recht und wer Unrecht hat. Ob der Therapieansatz richtig oder falsch war. Aber wer nur auf den Gewinn aus ist, hätte sicherlich auch Blut abgenommen und ein Röntgenbild gefertigt. Denn das kostet ja auch.

      Die Situation ist wirklich schwierig. Bitte halte uns auf dem Laufenden, wie es weitergeht. Ich wünsche Euch jedenfalls ganz viel Kraft, den Verlust irgendwie zu ertragen. Ich weiß, der Schmerz ist gerade sehr groß und überwältigend. Es tut mir alles furchtbar leid.

      Alles Liebe,
      Vanessa

  6. Hey, mein Yorki ist reinrassig und 5Jahre alt.Seit einigen Wochen hat er eitrige Pickel und kratzt sich viel.Meine Tierärztin meint,dass hätten Yorkis oft wäre wie Mitesser beim Mensch.Aber er kratzt immer mehr und es gibt mehr Pickel.Hat jemand Erfahrung mit Hautproblemen beim Yorki

    Über Rückmeldungen würde ich mich freuen
    Angelika Hoppstädter

    1. Hallo Angelika!

      Wurden Parasiten ausgeschlossen? Ich weiß, dass Milben auch solche Pickelchen verursachen können. Ebenso könnten Krankheiten dahinter stecken.
      Hat die Tierärztin denn nichts gegen diese Mitesser/Komedonen verschrieben? Es soll Spritzen geben, aber ich kann mir vorstellen, dass auch eine Salbe evtl. helfen könnte. Ist ja für deinen Yorki schlimm, wenn er so derbe Juckreiz hat.
      Du könntest auch im Hundesalon vorbeischauen oder dort anrufen und fragen, ob die mit „Hundeakne“ Erfahrungen haben und das behandeln. Die kennen sich mit Hautproblemen oftmals aus.

      Ich wünsche Deinem Hund schnelle Besserung.
      Liebe Grüße,
      Vanessa

    2. Hallo,
      unser Yorki (13 Jahre alt), hatte das auch viele Jahre lang. Manchmal auch so groß, dass sie aufplatzen und ich sie reinigen musste, um Infektionen vorzubeugen. Vor 3 1/2 Jahren mussten wir unseren Bub kastrieren lassen (Befund: Knoten im Hoden), seither sind allerdings die Mitesse/Komedonen drastisch zurückgegangen. Ich kann mir das nur mit seinem Hormonhaushalt erklären, eine andere Verbindung sehe ich nicht. Bis dahin habe ich in Rücksprache mit unserer Tierärztin seine Haut regelmäßig „gereinigt“, um weiteren Infektionsherden keine Möglichkeit zu bieten. Er hat es immer sehr geduldig über sich ergehen lassen, wobei ich auch immer acht gebe und versuche, ihm die Prozedur so „angenehm“ wie möglich zu machen. Viele Grüße, Rana

      1. Hall Rana!

        Oje, der arme Yorkie 🙁 Da macht Ihr ja einiges durch…
        Wann sind diese Probleme denn zum ersten Mal aufgetreten? Merkwürdig, dass es seit der Kastration so viel besser ist. Vielleicht hängt es wirklich mit den Hormonen zusammen? Das macht tatsächlich Sinn.
        Wie hast Du die Herde denn gereinigt? Was war Eure Prozedur, damit es besser wurde? Vielleicht hast Du ein paar Tipps für andere Hundehalter mit ähnlichen Problemen?

        Liebe Grüße,
        Vanessa

  7. Guten Abend,
    Mein reinrassiger kleiner Biewer Yorkshire ist jetzt gerade mal 2 Jahre alt, er hat vor ca. 1 Monat den ersten angeblichen „Krampfanfall“ ( er hat gezittert und hatte keine Kraft in den Pfoten, Gleichgewichtsstörung und zum Schluss hat er erbrochen) Beim Tierarzt wurde Blut abgenommen, außer dass die Thrombozyten erhöht waren war sonst alles i.o, in einem Ohr hatte er eine Entzündung, dies habe ich dann mit Lokalen Antbiotika behandelt sowie Entwurmungskur und beim Tierarzt hat er 2mal Antibiotika und Schmerzmittel gespritzt bekommen und es hieß es sei von der Ohr Entzündung.
    Heute nach ca. 1 Monat hat er sich wieder etwas auffällig verhalten, er stand mittags plötzlich ganz still im Raum und schaute ins Leere, Minuten lang, er hat erst nach dem 3 oder 4ten ruf reagiert. Ca.2 Stunden später hat er mit meiner Hundin einen gefrorenen Hundesnack gegessen. Danach waren sie beide draussen im Garten, ca 5-10 Minuten nach dem Verzehr bellten sie einen anderen Hund an, ich rief beide zu mir dabei stolperte mein Rüde als ob er kein Gefühl in den Vorderpfoten hätte, er kam ins Zimmer taumelte etwas und fing dann zu zittern an. Seine Hinterbeine lagen am Boden in Grätsche, er versuchte mit den Vorderbeinen zu laufen fiel jedoch immer auf seite zu Boden, er zitterte am Oberkörper, ohren nach hinten angelegt, hechelte ein wenig und leckte sich zwischendurch am Maul, nach ca 6 Minuten stand er taumelnd auf und übergab sich schwallartig , danach erholte er sich rasch, hatte jedoch bis am Abend kein Hunger und trank auch nichts, jetzt ist er wie immer quietschfidel. Ich hab dies auf Video auch aufgenommen falls sie es mal sehen möchten. Ich schreibe ihnen da ich gern einen Rat oder eine Zweitmeinung gern hätte, denn der Tierärztin traue ich nicht so richtig.
    Danke für ihr bemühen
    Lg Sylvia

    1. Hallo Sylvia!

      Wir betreiben diese Seite aus Liebe zum Yorkie und weil es einfach die besten Hunde überhaupt sind. Ein Tiermedizinstudium habe ich aber leider nicht absolviert 😉
      Ich kann Dir da also unglücklicherweise gar nicht weiterhelfen. Tut mir leid. Solche Anfälle können außerdem so viele verschiedene Ursachen haben. Dass Du solch einen Vorfall auf Video aufgenommen hast ist super. Wenn du der jetzigen Tierärztin nicht so recht traust (warum eigentlich nicht?), dann fahre vorsichtshalber in eine andere Praxis oder eine größere Tierklinik. Lasse den Yorkie duchchecken und zeige das Video. Offensichtlich kommt es ja nicht nur von den Ohren. Gleichgewichtsstörungen können zwar eine Begleiterscheinung von Ohrproblemen sein, aber nicht diese Kraftlosikeit in den Läufen und das Erbechen.
      Pack Deinen kleinen Rüden und ab zum Arzt 🙂
      Ich wünsche schnelle Besserung und dass diese Anfälle bald aufhören.

      Liebe Grüße,
      Vanessa

    2. Hallo Vanessa,
      die Probleme hatte er schon in jungen Jahren und das durchgängig bis zur Kastration.
      Die „Reinigung“ habe ich meistens vor einem Bad vorgenommen. Mit einer Tüte Leckerlis und habe ihm überdurchschnittlich viel davon gegeben. Natürlich musste ich dann seine tägliche Ration Futter reduzieren, aber das ist dann nicht weiter aufgefallen. Nachdem ich ihn behandelt hatte, habe ich „Fertig!“ gesagt. Das ist bzw. war dann das Schlagwort für: „Jetzt gibt es eine extra Ration Leckerlis aus seiner Schublade“. Ich habe nicht das Gefühl, dass er es mir je krumm genommen hätte.
      Mit Leckerlis kriegt man / frau halt doch die Meisten überzeugt. 😉 Ich hoffe, das ist etwas hilfreich.
      Liebe Grüße
      Rana
      P.S. Wie beim Menschen, sollte unbedingt auf Hygiene geachtet werden. Also vorher gründlich die Hände waschen und zum reinigen ein Taschentuch benutzen.

      1. Hallo Rana!

        Haha, ja Leckerlis können seeeehr überzeugend sein 😀 Da kann ich ein Lied von singen.
        Danke für die hilfreichen Tipps. Klar … Hygiene ist ein absolutes Muss.

        Vielen Dank und liebe Grüße,
        Vanessa

  8. Unser Yorkshire schlecht sich sehr häufig an den Pfoten, meist Vorderpfoten. Manchmal schlecht er sich ununterbrochen, gefühlt eine Ewigkeit. Oft reckt er den Kopf schlagartig nach oben und schaut an die Decke, schleckt weiter und schaut dann wieder an die Decke. Hat hier jemand Erfahrung?

    1. Hallo Martin!

      Das Belecken der Pfoten kann sehr viele unterschiedliche Ursachen haben. Dazu zählen beispielsweise:
      – Pilze (Haut-/Hefepilz)
      – Parasiten (Milben sitzen gern zwischen den Zehen)
      – Psychische Probleme (Angst vorm Alleinsein, nicht ausgelastet genug, Langeweile etc.)
      – Probleme mit den Krallen (zu lang, eingerissene Kralle)
      – Fremdkörper steckt fest (Dorn, kleiner Splitter o.Ä.)
      – Allergien
      – Verfilzungen
      – Tumore
      – Verletzungen
      – Trockene/rissige Ballen
      – Kontakt mit Streusalz im Winter
      Das Lecken und Nagen an den Pfoten sorgt für Kühlung und lindert den Juckreiz. Am besten, ihr bringt Euren Yorkie zu einem Tierarzt und lasst das kurz abklären. Denn durch das viele Schlecken kann die Haut beeinträchtigt und auch verletzt werden, wodurch schneller Keime eindringen und auch Pilze leichteres Spiel haben. Der Tierarzt kann eine Salbe oder Ähnliches verschreiben oder der Yorkie muss vielleicht für eine Zeit lang Hundeschuhe tragen (auch gut bei Streusalz, falls Ihr viel auf gestreuten Wegen unterwegs seid). Falls Eurer Yorkie eher aus Langeweile an den Pfötchen schleckt, dann geht länger mit ihm spazieren, spielt vermehrt usw. Dies kann Wunder bewirken 😉

      Du kannst Deine Frage auch in einem Yorkie-Forum stellen:
      http://www.yorkie-welt.com/

      Liebe Grüße,
      Vanessa

      1. Hallo,
        unser Yorki (13 Jahre alt), hatte das auch viele Jahre lang. Manchmal auch so groß, dass sie aufplatzen und ich sie reinigen musste, um Infektionen vorzubeugen. Vor 3 1/2 Jahren mussten wir unseren Bub kastrieren lassen (Befund: Knoten im Hoden), seither sind allerdings die Mitesse/Komedonen drastisch zurückgegangen. Ich kann mir das nur mit seinem Hormonhaushalt erklären, eine andere Verbindung sehe ich nicht. Bis dahin habe ich in Rücksprache mit unserer Tierärztin seine Haut regelmäßig „gereinigt“, um weiteren Infektionsherden keine Möglichkeit zu bieten. Er hat es immer sehr geduldig über sich ergehen lassen, wobei ich auch immer acht gebe und versuche, ihm die Prozedur so „angenehm“ wie möglich zu machen. Viele Grüße, Rana

  9. Hallo .
    der Hund meiner Tochter (1Jahr alt)macht immer noch ab und an sein Geschäft in das Haus meiner Tochter,Wenn ich komme freut sich der kleine sehr.Wenn ich dann bei meiner Tochter übernachte hängt er an mir und ich schmuse viel mit ihm.Jetzt meinte mein Schwiegersohn das der Hund zu faul ist ,weil ich da bin!Das glaube ich nicht .Ich Liebe diesen kleinen Hund von Herzen!

    Liebe Grüße.Maren

    1. Hallo Maren!

      Macht er nur das kleine Geschäft in der Wohnung? Und auch nur, wenn Du zu Besuch kommst? Meine Hündin hat vor lauter Freude bzw. Aufregung immer ein wenig Pipi unter sich gemacht, wenn ich außer Haus war und dann wiedergekommen bin. Was bei uns geholfen hat: Hund ignorieren, wenn man zur Tür herein kommt. Einfach nicht beachten und sich hinsetzen. Auch Anspringen wird ignoriert. Sollte der Kleine Pipi machen, auch dies zunächst nicht beachten. Es kann auch einen Moment später weggewischt werden.
      Hat sich der Yorkie beruhigt, kannst Du nach einer Weiler zu ihm hingehen und ihn streicheln, begrüßen, mit ihm spielen, was auch immer. Vielleicht legt sich so das Problem.
      Ist der Hund ansonsten denn gesund? Macht er auch ins Haus, wenn Du nicht da bist? Wird regelmäßig mit ihm rausgegangen? Es könnte natürlich auch sein, dass die Abstände zwischen den Gassirunden zu lang sind. Dann macht der Yorkie vielleicht auch in die Wohnung, weil er es einfach nicht mehr halten kann. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er einfach zu faul ist, das ist Quatsch. Es muss einen Grund für das unsaubere Verhalten geben.

      Ich drücke die Daumen, dass es sich bald legt. 🙂
      Viel Spaß mit dem Racker,
      Vanessa

  10. Hallo mein Hund ist über zehn Jahre alt.er hat geröstetes Haut und er kratzt sich sehr oft.was kann ich ruhen.

    1. Hallo Aydin!

      Am besten, Du bringst Deinen Yorkie zum Tierarzt und lässt den mal draufschauen. Gerade Probleme mit der Haut können sehr vielfältige Ursachen haben. Eine Ferndiagnose ist da nicht möglich. Von Parasiten über Futtermittelunverträglichkeit, Allergie usw wären viele Szenarien denkbar.

      Wir wünschen gute Besserung,
      Vanessa

  11. Mein Yorki ist jetzt 12 Jahre sie wa immer sehr gut drauf aber jetzt im Moment hat sie son trockenen Husten mit würgen aber es kommt nix raus es geht manchmal ununterbrochen es hört sich furchtbar an aber sie frisst und trinkt genauso wie vorher und sie geht auch gerne spazieren aber komisch ist das sie beim spazieren gehen nicht hustet und nicht würgt
    Weiß einer vielleicht eine antwort drauf

    1. Hallo Kunz!
      Wenn Hunde husten und würgen, aber es wird nicht erbrochen, könnte ein Fremdkörper irgendwo festsitzen. Seltsam wäre dann allerdings, dass Dein Hund dies auf Spaziergängen nicht macht. Ich denke, da wird nur ein Tierarzt Klarheit schaffen können. Der kann auch direkt ausschließen, ob vielleicht eine andere Erkrankung dahintersteckt.

      Gute Besserung Deiner Yorkie-Dame,
      Vanessa

  12. Er hat sich während ihrer Periode verändert vergessen zu schreiben

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